Nebenwirkungen der Diabetes-Therapie
Insulin ist allgemein gut verträglich. Dennoch stellen manche Patienten nach einer raschen Besserung der Blutzuckerwerte mitunter Störungen des Sehvermögens fest. Die Betroffenen haben vor allem Schwierigkeiten beim Lesen – sie sind weitsichtiger geworden. Diese Störungen hängen mit einem veränderten Quellungszustand der Augenlinse zusammen, der für die Besserung der Stoffwechselsituation typisch ist. Diese Nebenwirkung ist jedoch völlig harmlos und lediglich vorübergehend. Die einzige ernsthafte Gefährdung der Patienten durch die Insulinbehandlung ist die Unterzuckerung, die Hypoglykämie, die den Diabetiker in ein gefährliches
Koma bringen kann. Allergische Hautveränderungen am ganzen Körper oder an den Einspritzstellen sind ebenso wie eine antikörperbedingte Insulinresistenz sehr selten geworden.
Unter einer Metformintherapie kann es zu Magen- Darm-Unverträglichkeiten kommen. Außerdem müssen bestimmte Gegenanzeigen wie Nieren-,
Herz- und Lungenerkrankungen beachtet werden. Häufige Nebenwirkungen der Alphaglukosidasehemmer sind Blähungen und
Durchfall, seltener Blutbildveränderungen.
Insulin-Sensitizer dürfen bei
Herzinsuffizienz nicht verabreicht werden, ebenso nicht in Kombination mit
Insulin. Wegen möglicher Leberschäden sollten die Leberenzyme regelmäßig kontrolliert werden.
letzte Aktualisierung: 28.05.2012
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