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Insektenstiche - Behandlung / Therapie

Erste Hilfe nach Insektenstichen


Insektenstiche sind in der Regel nicht gefährlich, so lange keine Krankheitserreger übertragen werden oder eine Allergie gegen Insektengift besteht. Die Symptome können mit einfachen Mittel recht gut behandelt werden. Bevor man sich für ein Mittel entscheidet, sollte man aber genau hinsehen und wissen, welches Insekt gestochen hat.

Generell gilt jedoch für alle Insektenstiche: Kühlen ist das beste Mittel! Sofort nach dem Stechen sollte die betroffene Stelle mit kalten Umschlägen gekühlt werden. Eiswürfel, Eis und Kühlkompressen sind in diesen Fällen sehr hilfreich, sollten jedoch nie direkt auf die Einstichstelle gelegt, sondern immer in ein Tuch eingewickelt werden. Hat das Insekt in den Mund oder den Hals gestochen, dann sollte auch hier sofort mit Eis gekühlt werden und bei drohendem Anschwellen sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Da Eis und Kühlkompressen oft nicht sofort verfügbar sind, rät es sich für die schnelle Erstbehandlung kühlende Gels für Insektenstiche immer parat zu haben. Viele dieser Präparate sind heutzutage noch zusätzlich mit Kortison versetzt, um nicht nur den Juckreiz zu lindern sondern auch eine Entzündung zu verhindern.

Natürlich darf man auch die altbewährten Hausmittel nicht vergessen zu erwähnen. Zur Entzündungshemmung kann man für einige Minuten eine aufgeschnittene Zwiebel auf die Stichstelle legen. Das gleiche kann man mit Teebaumöl machen. Einfach wenige tropfen auf einen Wattebausch geben und diesen auf die betroffene Stelle legen. Häufig wird zur Linderung des Juckreizes das Einreiben mit einer Zitronenschale oder das Abtupfen mit Zitronenöl auf einem Wattebausch empfohlen. Gegen das lästige Jucken kann aber genauso auch Lavendelöl helfen. Hat sich der Insektenstich bereits entzündet oder juckt er sehr stark, helfen kühlende Umschläge z.B. aus Quark, der auf die Einstichstelle dick aufgetragen wird und dann dort verbleibt, bis er eingetrocknet ist.


Der erste Schritt nach dem Zeckenbiss


Nach einem Zeckenbiss müssen Sie anders vorgehen als bei einem Insektenstich. Zu allererst muss die Zecke sorgfältig entfernt werden. Das kann entweder der Arzt machen (an besonders schwer zugängigen Stellen ist dies zu empfehlen) oder man versucht es selbst. Kleber und Öl zur Entfernung, wie es oft gesagt wird, sollten sie allerdings bei Seite lassen, denn sie sind eher gefährlicher, als dass sie wirklich helfen. Zur Entfernung der Zecke sollte eine Zeckenzange verwendet werden, die in jeder Apotheke erhältlich ist. Fassen sie die Zecke am Körper (nicht am Kopf, denn sonst können die Beißwerkzeuge abreißen und in der Haut stecken bleiben) und drehen sie die Zecke vorsichtig heraus. Setzen sie die Zeckenzange nicht gleich einfach wieder ab sondern vergewissern sie sich erst, dass die Zecke nicht mehr lebt. Er jetzt können sie die betroffene Stelle desinfizieren und kühlen. Merken sie sich auch auf jeden Fall die Stelle, an der sie die Zecke aus der Haut gezogen haben und kontrollieren sie sie immer wieder über die nächsten paar Wochen. Sollte sich die Haut um die Bissstelle röten und ein Ring entstehen, sollten sie umgehend zum Arzt gehen!


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