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Hintergrund zur Demenzerkrankung

Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungen, die mit einem Verlust der kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten einhergehen. Die Demenzerkrankung steht nicht für eine bestimmte Krankheit sondern für eine Kombination von Beschwerden, die sich auf die oben genannten Bereiche auswirken und dazu führen, dass alltägliche Aktivitäten im Verlauf der Demenzerkrankung nicht mehr selbständig ausgeführt werden können.

Hohes Lebensalter als Risikofaktor für die Entstehung der Demenzerkrankung


Die Entstehungsbedingungen einer Demenzerkrankung sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Daher werden nur die aktuell gängigsten Thesen aufgeführt. Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer Demenzerkrankung, insbesondere der Alzheimer-Demenz ist das hohe Lebensalter. Die Wahrscheinlichkeit nach Vollendung des 65. Lebensjahres an einer Demenz zu erkranken liegt bei 1,2 Prozent und steigt pro Lebensjahr. Bei den über 90-jährigen steigt die Wahrscheinlichkeit um 34,9 Prozent. Bei Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen treten vermehrt demenzielle Veränderungen im Alter auf.

Weitere Risikofaktoren für die Entstehung der Demenzerkrankung


Studien konnten belegen, dass Tabakrauchen die Entstehung der Demenzerkrankung begünstigt. Die genetische Disposition an einer Demenz zu erkranken, insbesondere bei der Alzheimer-Demenz, liegt bei 5 bis 10 Prozent.

Auch Depressionen werden als Risikofaktor für die Entwicklung einer Demenzerkrankung angesehen. Sie können einer Demenz vorausgehen und gerade im ersten Stadium einer Demenzerkrankung vermehrt auftreten. Die Symptomatik ist sehr ähnlich; deshalb werden Depression oft fälschlicherweise als Demenz diagnostiziert.

Weitere Risikofaktoren sind Bluthochdruck, Niereninsuffizienz, Diabetes, um nur einige zu nennen.

Diagnose der Demenzerkrankung


Eine Demenzerkrankung eindeutig zu diagnostizieren, ist meist erst nach längerfristiger Beobachtung möglich und kann nur selten nach einer einmaligen Untersuchung des Kranken gestellt werden. Aufgrund der vielschichtigen Symptomatik der Demenzerkrankung muss neben der ärztlichen Untersuchung auch die Alltagskompetenz des Betroffenen untersucht werden. Psychologische Leistungstests, wie beispielsweise der Minimental Status, wirken unterstützend bei der Einschätzung des Schweregrades einer Demenzerkrankung.

Verlauf und Prävention der Demenzerkrankung


Der Verlauf einer Demenzerkrankung kann mit den derzeit medizinischen Behandlungsmöglichkeiten nur bedingt positiv beeinflusst werden. Daher ist die Prävention von großer Bedeutung, deren Eckpfeiler in der Einschränkung der Risikofaktoren besteht. Physische Aktivität, Kontrolle des Körpergewichts, gesunde Ernährung können das Risiko an einer Demenz zu erkranken zu vermindern.

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