Wenn Bewegung zur Qual wird: pAVK (Periphere Arterielle Verschlusskrankheit, Schaufensterkrankheit)
Bei der pAVK handelt es sich um eine Durchblutungsstörung insbesondere der Beine. Man geht heute davon aus, dass etwa jeder vierte Patient über 55 Jahre von der pAVK betroffen ist – Männer viermal häufiger als Frauen. Besonders gefährdet sind Raucher und Diabetiker. Letztere haben ein sechsfach erhöhtes Risiko für pAVK im Vergleich zu Nicht-Diabetikern.
Die pAVK muss ernst genommen werden!
Beim von der
pAVK Betroffenen entstehen durch Ablagerungen („Verkalkung“) in den Arterien Engstellen, welche die Durchblutung behindern. Je nach Stärke der Durchblutungsstörung kommt es beim
pAVK-Patienten zu Schmerzen beim Gehen oder Treppensteigen, die beim Stehenbleiben rasch nachlassen.
Unbehandelt schreitet die
pAVK rasch fort. Blutgerinnsel können entstehen, die Gefäße verstopfen und zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Durch die Gefäßverschlüsse drohen offene Beine, da Verletzungen ohne genügende Durchblutung nicht heilen können. Schlimmstenfalls kommt es zum Verlust der Gliedmaße. Daher ist die
pAVK eine ernst zu nehmende Erkrankung, deren Fortschreiten unbedingt verhindert werden muss. Je früher eine
pAVK erkannt wird und je gezielter die Risikofaktoren angegangen werden, desto besser.
letzte Aktualisierung: 06.05.2013
Artikelinformationen zu pAVK (periphere Arterielle Verschlusskrankheit)