Gesundheits-Artikel zum Thema 'Urologie'

Prostatakrebs ist inzwischen die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Da Prostatakrebs im Frühstadium praktisch keine Beschwerden verursacht, die Heilungschancen aber umso größer sind, je früher die Behandlung beginnt, raten Urologen Männern dazu, sich ab dem 45. Lebensjahr einmal pro Jahr im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms untersuchen zu lassen. Die Früherkennungsuntersuchung besteht unter anderem aus einem PSA-Test zur Bestimmung des PSA-Wertes (prostataspezifisches Antigen), einer digitalen rektalen Untersuchung und einer Tastuntersuchung des Enddarms mit dem Finger.

Eine US-Studie zum Prostatakrebs-Screening, deren Ergebnisse kürzlich im Journal of National Cancer Institute (JNCI 2012; doi: 10.1093/jnci/djr500) veröffentlicht wurden, zeigt nun, dass durch die Früherkennung von Prostatakrebs kein Überlebensvorteil für die Betroffenen zu erkennen ist. Grund hierfür ist, dass der Tumor sehr langsam wächst und die zumeist älteren Patienten oft aus anderen Gründen sterben, ehe das Karzinom der Prostata metastasieren kann. In der Arzt- und Kliniksuche unseres Krebs-Fachportals finden Sie Onkologen, die das Karzinom der Prostata behandeln, darunter beispielsweise Kliniken für Prostatakrebs in Frankfurt.

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48674

medführer Redaktion

Formen der Harninkontinenz

Unter Harninkontinenz – auch Blasenschwäche genannt – versteht man einen nicht willentlich kontrollierbaren und unfreiwilligen Urinabgang aus der Blase, der sowohl bei Frauen als auch bei Männern vor allem im Alter auftritt. So leidet etwa jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann über 60 an Harninkontinenz. Je nachdem, welche Ursachen für die Entstehung der Harninkontinenz verantwortlich sind, lassen sich mit der Belastungsinkontinenz, der Dranginkontinenz, der Mischharninkontinenz, der Überlaufinkontinenz, der Reflexinkontinenz und der extraurethralen Inkontinenz verschiedene Harninkontinenz-Formen unterscheiden. Bei der Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) handelt es sich um den umwillkürlichen Urinverlust unter körperlicher Anstrengung (z.B. Heben, Tragen, Husten, Niesen). Bei der Dranginkontinenz wird der Urinverlust von einem starken Harndrang begleitet. Von der Überlaufinkontinenz, bei der eine Abflussstörung des Urins aus der Blase vorliegt, sind vor allem Männer betroffen. Die Reflexinkontinenz wird durch neurologische Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns oder Rückenmarks verursacht. Weiterführende Informationen zu Formen, Diagnose und Behandlung der Harninkontinenz sowie eine Suchfunktion nach Urologen finden Sie auf unserem Urologie-Fachportal.

Zu den urologischen Krankheitsbildern, die am häufigsten eine Prostata-Operation notwendig machen, gehören Prostatakrebs und eine gutartige Prostatavergrößerung. Die Prostata-OP der ersten Wahl bei Prostatakrebs ist in der Regel die sogenannte radikale Prostatektomie. Bei dieser Prostata-Operation wird die komplette, mit Krebszellen befallene Prostata mitsamt der Samenblasen und den Endstücken der Samenleiter entfernt. Dies geschieht entweder im Rahmen einer offen-chirurgischen Prostata-OP oder mithilfe minimal-invasiver, laparoskopischer oder roboter-assistierter Operationsmethoden. Vor allem die auf der minimal-invasiven „Schlüssellochchirurgie“ basierende roboter-assistierte laparoskopische Chirurgie – auch DaVinci-Operation genannt – kommt hierbei zunehmend zum Einsatz.

Bei einer gutartig vergrößerten Prostata, die eine Einengung der Harnröhre und damit Probleme beim Wasserlassen oder einen Harnrückstau zur Folge hat, findet meist die sogenannte transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P) Anwendung. Diese Prostata-Operation zielt darauf ab, das einengende Prostatagewebe mithilfe eines sogenannten Resektoskops transurethral, d.h. über die Harnröhre, zu entfernen. Weiterführende Informationen zur Prostata-OP sowie eine Suchfunktion nach behandelnden Fachärzten finden Sie auf unserem Urologie-Fachportal.

medführer Redaktion

Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs

Zur Behandlung von Prostatakrebs stehen mit der operativen Prostatakrebs-Therapie, der Strahlentherapie und der medikamentösen Therapie verschiedene Therapien zur Verfügung. Welche dieser Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs zum Einsatz kommt, hängt von der Ausbreitung des Tumors, dem Alter des Patienten und der Tumoraggressivität ab. Die Heilungschancen sind am besten, wenn der Prostatakrebs frühzeitig entdeckt wird und noch keine Metastasen gebildet hat. Ist der Tumor auf die Prostata beschränkt, ist die sogenannte radikale Prostatektomie, d.h. die vollständige operative Entfernung der mit Krebszellen befallenen Prostata mitsamt der Samenblasen und den Endstücken der Samenleiter, die Methode der ersten Wahl. Diese kann entweder im Rahmen einer offen-chirurgischen Operation oder durch minimal-invasive, laparoskopische Operationsmethoden geschehen. Hierbei setzt sich zunehmend die roboter-assistierte laparoskopische Chirurgie – die sog. DaVinci-Operation – durch. Alternativen zur operativen Prostatakrebs-Therapie sind die Strahlenbehandlung der Tumorregion von außen, die lokale Bestrahlung von innen mittels der sog. Brachytherapie und die Hormonentzugstherapie zur Wachstumshemmung der Prostatakrebszellen. Weiterführende Informationen sowie behandelnde Fachärzte finden Sie in der Arzt- und Kliniksuche unseres Krebs-Fachportals oder Urologie-Fachportals.

medführer Redaktion

Prostatakrebs – häufigste Krebserkrankung bei Männern

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 40.600 Männer neu an Prostatakrebs, wobei 90 Prozent von ihnen zum Zeitpunkt der Diagnose älter als 60 Jahre sind. Tumore an der Prostata sind damit die inzwischen häufigste Krebserkrankung bei Männern. Da im Frühstadium der Krankheit praktisch keine Beschwerden auftreten, eine Behandlung aber umso erfolgreicher ist, je früher sie beginnt, sollten sich Männer ab dem 45. Lebensjahr im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms einmal pro Jahr untersuchen lassen. Die Früherkennungsuntersuchung besteht dabei aus einer Austastung des Enddarms mit dem Finger und einer Tastuntersuchung der regionären Lymphknoten.

Wie es zur Entstehung von Prostatakrebs kommt, ist bisher weitgehend unbekannt. Es wird jedoch eine erbliche Veranlagung vermutet. Die Behandlung von Prostatakrebs hängt davon ab, wie weit sich der Tumor bereits ausgebreitet hat. Tumore, die sich auf die Prostata begrenzen, können entweder operativ oder mittels Bestrahlung behandelt werden. In der Arzt- und Kliniksuche unseres Fachportals für Krebs, Onkologie und Hämatologie finden Sie Onkologen mit dem Schwerpunkt Prostatakrebs.