
Diejenigen unter Ihnen, die sich bereits einer Wurzelkanalbehandlung unterziehen mussten, können bestätigen, wie lästig und langwierig die konventionelle Form dieser Therapie sein kann. Behandlungen des Wurzelkanals oder endodontische Behandlungen sind in folgenden Fällen angezeigt:
Obwohl ein derart infizierter Zahn nicht immer weh tun muss, ist seine Behandlung dringend notwendig: Bakterien aus dem Wurzelkanal können das ganze umliegende Gewebe, ja sogar den Kieferknochen infizieren, was zu Zahnverlust und starken Schmerzen führen kann.
Bei der herkömmlichen Wurzelkanalbehandlung wird zunächst das Zahnhartgewebe durchbohrt. Anschließend wird die Zahnpulpa abgetötet und entfernt, der freiliegende Wurzelkanal wird aufbereitet und gespült. Um einen optimalen Sitz der Wurzelfüllung zu gewährleisten, wird anschließend die Länge des Wurzelkanals gemessen. Zur Desinfektion versieht der Zahnarzt den Wurzelkanal schließlich mit einer medikamentösen Einlage. Erneute Spülungen und medikamentöse Einlagen ziehen sich dabei über mehrere Behandlungssitzungen hin. Zum Abschluss wird der aufbereitete Kanal, d.h. die gesamte Wurzel, mit einem Füllungsmaterial fest verschlossen.
Die Anwendung von Laserlicht im Wurzelkanal hat einen thermisch induzierten, bakterienabtötenden Effekt. Der Wurzelkanal wird durch das Laserlicht sterilisiert, wodurch die mehrfachen Spülungen und medikamentösen Einlagen entfallen. Das bedeutet für Sie eine erhebliche Verkürzung der Behandlungsdauer und eine Beschleunigung des Heilungsprozesses.
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Verwendete Quellen: Zahnimplantate & Co., Dr. (H) Peter Borsay, TRIAS-Verlag, ISBN 3830432755 |
Prof. Dr. Peter Borsay
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