
Und was ist, wenn etwas schief geht? Welche Misserfolge kommen gelegentlich vor? Man muss sich an seine neuen Implantate meistens erst gewöhnen. Diese Gewöhnungsphase kann auch etwas länger dauern. Manchmal kann es sein, dass ein Implantat doch nicht im Knochen festwächst und deshalb explantiert (= entfernt) werden muss. Mögliche Gründe für die Explantation können zunächst durch den Eingriff selbst entstanden sein:
Solche möglichen Misserfolge während einer Operation sind durch eine gründliche computerunterstützte Diagnose und Behandlungsplanung auf ein Minimum reduzierbar. Heute kann der Chirurg die Operation schon vorher am Computer durchführen.
Die nächste kritische Phase ist die Einheilphase. Einige Ursachen für Misserfolge in der Einheilphase und nach der prothetischen Versorgung können sein:
Wenn diese Defekte nicht gleich durch eine Veränderung der neuen Krone korrigiert werden – oft reicht ein Einschleifen – kann die Fehlbelastung zu einem Abstoßen des Implantats führen. Und es soll nicht unerwähnt bleiben: Das Problem kann auch an der falschen Planung oder Ausführung der Implantation liegen.
Erfreulicherweise sind Misserfolge in der Implantologie jedoch selten. Sie sind vergleichbar mit dem Fliegen. Das Fliegen ist bekanntlich mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel der Welt, auch wenn es manchmal zu Zwischenfällen kommt. Die Implantation ist auf lange Sicht mit Abstand die sicherste Behandlung, die Sie in einer Zahnarztpraxis bekommen können.
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Verwendete Quellen: Zahnimplantate & Co., Dr. (H) Peter Borsay, TRIAS-Verlag, ISBN 3830432755 |
Prof. Dr. Peter Borsay
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