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Diagnostische Verfahren - Computertomografie

Computertomografie

Die Computertomografie (CT) ist eine Untersuchung, bei der mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder vom Körper erzeugt werden. Die Röntgenstrahlen dringen dabei durch verschiedene Gewebearten wie Knochen, Fett oder Blut. Wie beim herkömmlichen Röntgenverfahren entstehen auch bei der Computertomografie die Bilder dadurch, dass die einzelnen Strukturen des Körpers die Strahlung jeweils unterschiedlich stark absorbieren. Das Computertomografiegerät fertigt allerdings viele einzelne Querschnittsaufnahmen des zu untersuchenden Gebiets an, die anschließend per Rechner zu einem dreidimensionalen Bild zusammengefügt werden.

Neben der räumlichen Darstellung bietet die Computertomografie gegenüber der konventionellen Röntgendiagnostik den Vorteil einer wesentlich höheren Auflösung der Bilder. Bestimmte Körperstrukturen können überhaupt erst mit dieser Untersuchung sicher beurteilt, bestimmte Fragestellungen nur mit dieser Methode beantwortet werden. Erkauft wird dies mit dem Nachteil der höheren Strahlenbelastung. Besonders geeignet ist die Computertomografie etwa zur Beurteilung des Thorax, des Ober- und Unterbauchs, des Beckens oder der Halsregion.

Der Patient liegt bei der Computertomografieuntersuchung auf einem beweglichen Untersuchungstisch, und eine Röntgenröhre, die in einem ringförmigen Gehäuse mit einer Öffnung von etwa anderthalb Metern Durchmesser untergebracht ist, umkreist diesen Tisch. Durch den relativ großen Durchmesser der Öffnung im Untersuchungsgerät und die Tatsache, dass sich der größte Teil des Körpers außerhalb des Gerätes befindet, tritt nur selten ein Gefühl der Platzangst auf. Während der etwa zehn bis 45 Minuten dauernden Prozedur werden die Patienten über ein großes Sichtfenster vom medizinischen Personal im Nachbarraum überwacht, und es besteht Kontakt über eine Sprechanlage.

Einige diagnostische Fragestellungen erfordern eine besondere Vorbereitung der Patienten. So kann es vor der Computertomografieuntersuchung notwendig sein, ein Röntgenkontrastmittel zu trinken, welches dann den Magen und die Darmabschnitte sichtbar macht. Für manche Untersuchungen muss das Kontrastmittel in die Vene gespritzt werden. Die eingesetzten Kontrastmittel sind dieselben, die seit Jahrzehnten auch in der konventionellen Röntgendiagnostik genutzt werden. Als Nebenwirkung können bisweilen Hitzewallungen auftreten, die aber nach etwa einer Minute wieder verschwinden. Trotzdem sollte der Arzt, der die Computertomografie durchführt, vorab immer über bestehende Allergien informiert sein.

letzte Aktualisierung: 22.05.2012

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