
Walking ist eine Sportart, die vielerlei positive und gesundheitsfördernde Wirkungen hat. Die leichte Erlernbarkeit macht sie für sportlich Ungeübte und Senioren attraktiv. Und es lassen sich positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und eine Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit mit ihr erzielen.
Walking, das forcierte, zügige Gehen mit Armeinsatz, macht Spaß und schult Ausdauer, Kraft und die Koordination. Die Bein- und Gesäßmuskulatur werden gestärkt und ein besserer Muskeltonus erzielt. Damit kann sich eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Band- und Gelenkverletzungen entwickeln. Da durch das Ausüben dieses Ausdauersports die Oberschenkelmuskulatur aufgebaut wird, werden Knie- und Hüftgelenke zunehmend entlastet. Walken trainiert die Regulation- und Anpassungsfähigkeit des Herz-/Kreislauf-Systems und stellt eine gute vorbeugende Maßnahme gegen Bewegungsmangelerscheinungen dar. Abhängig von Häufigkeit, Dauer und Intensität der Trainingseinheiten kann es zur Gewichtsabnahme beitragen.
Das schnelle, sportliche Gehen, das die Sportart Walking auszeichnet, wird ohne das für die Wettkampfsportart "Gehen" typische Hüftwackeln ausgeführt. Walking ist eine Einstiegssportart. Sie ist schnell erlernt und erfordert keine komplizierte Technik. So können auch Senioren wieder sportlich aktiv werden. Gelenke, Sehnen, Bänder und Wirbelsäule werden bei dieser Sportart geringer belastet als beim Joggen.
Am Anfang einer Walking Trainingseinheit stehen Dehnungsübungen. Sie machen die Muskulatur warm und startklar. Während des Trainings auf weiche fließende Bewegungen und eine aufrechte Haltung achten. Das Brustbein wird leicht nach vorne oben angehoben, der Rumpf automatisch gestreckt. Die Arme schwingen natürlich mit dem Körper mit und unterstützen die Beinarbeit. Schulter- und Nackenmuskulatur werden locker gehalten, die Füße über die ganze Fußsohle abgerollt. Mit Dehnungsübungen wird die Trainingseinheit dann wieder beendet.
Zu Beginn des Trainings muss die Belastung richtig dosiert werden. Keinesfalls sollten Einsteiger ihr Leistungsvermögen überschätzen. Wer lange nicht sportlich aktiv war, kann sich mit einem Leistungscheck beim Arzt Sicherheit verschaffen. Allgemein gilt: Dem Köper in unregelmäßigen Abständen Höchstleistungen abzuverlangen, ist nicht sinnvoll. Besser ist es, regelmäßig bei einer mittleren Belastung zu trainieren. Jeder Sportler muss sein eigenes Tempo suchen und sich dabei am Pulsschlag orientieren. Die maximale Pulsfrequenz errechnet sich aus 220 minus Lebensalter. Einsteiger sollten 60% der maximalen Pulsfrequenz anstreben, Fortgeschrittene 70%
Diese eher sanfte Sportart wird in der freien Natur ausgeübt. So hat sie auch für die Seele einen erholsamen Effekt. Alltäglichen Stressfaktoren wie Hektik, Ärger und Gereiztheit können durch die erzielte seelische Entspannung besser begegnet werden. Suchen Sie sich dazu Walking-Strecken mit geringer Lärm- und Abgasbelastung aus.
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