
Der Morgen verging wie im Flug, die Mittagspause ist vorüber – jetzt knickt die Leistungskurve gefährlich ein. Wer seine Kollegin am Schreibtisch gegenüber nicht mit Gähnattacken erschrecken will, kann mit ein paar einfachen Übungen seinen Tiefpunkt überwinden.
Auf einem Stuhl gerade hinsetzen und die Arme nach vorne ausstrecken. Tief einatmen, die Arme senkrecht in die Höhe heben, dann weit nach hinten strecken und zwei bis drei Atemzüge so verharren.
Danach die Arme seitlich hängen lassen, nach vorne beugen bis der Oberkörper auf den Oberschenkeln ruht. Den Kopf zwischen den Knien hängen lassen und etwa 30 Sekunden so entspannen.
Aus der Position heraus die Hände hinter dem Rücken falten und einige Atemzüge lang so weit es geht vom Körper weg nach oben strecken.
Nun die Hände schulterbreit auf einen Tisch legen und den Stuhl zurückschieben bis Arme und Rücken gestreckt sind. Den Oberkörper leicht nach unten drücken, zwei bis drei Atemzüge halten und wieder entspannen.
Mit leicht gespreizten Beinen einen festen Stand suchen. Mehrere Male kräftig ein- und ausatmen. Den rechten Fuß heben und etwa zehn Sekunden lang das Gleichgewicht halten – dann das gleiche mit dem linken Fuß.
An einem Tisch oder Stuhl festhalten, auf die Zehenspitzen stellen – die Fersen bleiben zusammen – und so etwa wieder zehn Sekunden ausharren. Wer das Gleichgewicht gut halten kann, sollte die Übung ohne Stütze machen.
Als nächstes etwa eine Minute lang auf der Stelle gehen. Dazu beide Fersen wechselseitig und ohne Zwischenpause anheben und abstellen.
Anschließend einige Male, wieder abwechselnd, mit den Füßen von der Zehenspitze zur Ferse abrollen.
Die Augen sind gerötet, brennen oder tränen? Das kann unter anderem daran liegen, dass der Bildschirm flimmert. Eine Bildwiederholfrequenz von 85 Hz beugt dem vor. Wenn Sie mit Windows arbeiten, können Sie das unter
"Start > Einstellungen -> Systemsteuerung - -> Anzeige"
überprüfen. Flachbildschirme flimmern übrigens nicht. Außerdem empfiehlt DAK-Expertin Sabine Winterstein: "Starren Sie nicht stundenlang auf den Bildschirm. Blinzeln Sie immer wieder, um die Augen mit Tränenflüssigkeit zu benetzen. Außerdem sollte das Büro regelmäßig gelüftet werden. Auch eine ausreichende Luftfeuchtigkeit ist wichtig. Gute Dienste tun hier beispielsweise Zimmerpflanzen. Spezielle Übungen unterstützen und schonen die empfindlichen Augen."
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Verwendete Quellen: DAK |
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