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Verhütung - Temperaturmethode

Temperaturmethode

Bei der Temperaturmethode werden die fruchtbaren Tage durch die Messung der Basaltemperatur ermittelt: Morgens vor dem Aufstehen wird jeweils zur gleichen Uhrzeit die Körpertemperatur gemessen und notiert. Nach dem Eisprung steigt die Körpertemperatur um ca. 0,3-0,5°C an und bleibt bis zum Beginn der nächsten Monatsblutung auf dem erhöhten Niveau. Ab dem 3. Tag nach Anstieg der Basaltemperatur bis zum Beginn der Monatsblutung kann eine Frau nicht schwanger werden.

Pearl-Index: 0,5-3,0

Voraussetzungen natürlicher Verhütung:

  • stabiler Monatszyklus der Frau.
  • hohes Maß an Disziplin
  • regelmäßiger Lebensrhythmus

Natürliche Verhütungsmethoden sind nicht geeignet bei unregelmäßigem Tagesablauf (z.B. Schichtarbeit) oder häufigen Reisen mit Zeitumstellung.

Besonderheiten der natürlichen Verhütung

Grundlage: Beobachtung der Vorgänge im Körper keine künstliche Beeinflussung der Abläufe im Körper

Temperaturkurve

Temperaturkurve
Vor- und Nachteile der Temperaturmethode

Vorteile

Nachteile

  • keine Hormonbelastung
  • können zur Empfängnisverhütung und bei Kinderwunsch eingesetzt werden.(Bei den natürlichen Methoden werden die fruchtbaren Tage bestimmt.)
  • Erfahrung und Disziplin notwendig
  • hoher Aufwand
  • an fruchtbaren Tagen: zusätzliche Verhütungsmittel erforderlich
  • funktionieren nur bei stabilem Zyklus und regelmäßigem Lebensrhythmus

letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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