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Verhütung - Portiokappe - Okklusivpessar

Portiokappe  - Okklusivpessar

Eine Portiokappe (auch: Okklusivpessar) ist eine weiche kleine Gummikappe mit einem runden Rand, der sich dem Gebärmutterhals anschmiegt. Durch die Saugwirkung verbleibt die Kappe an ihrem Platz. Die Portiokappe hindert die Samenzellen daran, in die Gebärmutter einzudringen. Sie müssen die Portiokappe bei jedem Intimverkehr benutzen. Sie wird vor dem Geschlechtsverkehr (mind. ½ Std.) in die Scheide bis zum Muttermund eingeführt.

Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte die Portiokappe mit einem Spermizid verwendet werden. Die Portiokappe muss vom Arzt angepasst werden. Das Eindringen der Spermien in die Gebärmutter wird verhindert. Die Portiokappe muss nach dem Geschlechtsverkehr 2-3 Tage in der Scheide verbleiben. Steigerung der Sicherheit bei zusätzlicher Verwendung eines spermienabtötenden Mittels.

Pearl-Index: 5-10

Vor- und Nachteile der Portiokappe

Vorteile

Nachteile

  • keine Hormonbelastung
  • keine tägliche Einnahme
  • eigenständiges Einsetzen und Entfernen (gilt nur für einige Modelle)
  • keine permanente Verhütung
  • Anpassung der Größe .durch den Arzt erforderlich
  • Einsetzen erfordert Zeit und Übung
  • Latex-Allergie möglich
  • Portiokappe kann leicht vom Muttermund abrutschen
letzte Aktualisierung: 22.05.2012

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