Billingsmethode
Bei der
Billings-Methode werden die fruchtbaren Tage der Frau durch tägliche Beobachtung der Beschaffenheit des Zervixschleims ermittelt: Der Zervixschleim verflüssigt sich kurz vor dem Eisprung, um das Eindringen der Spermien in die Gebärmutter zu erleichtern. Während der fruchtbaren Phase lässt sich der Schleim zwischen zwei Fingern in Fäden auseinanderziehen. Ab dem 4. Tag nach Auftreten des verflüssigten Schleims beginnt die unfruchtbare Phase.
Pearl-Index: 0,4-40 Besonderheiten der natürlichen Verhütung Grundlage:
- Beobachtung der Vorgänge im Körper
- keine künstliche Beeinflussung der Abläufe im Körper
Voraussetzungen natürlicher Verhütung:
- stabiler Monatszyklus der Frau.
- hohes Maß an Disziplin
- regelmäßiger Lebensrhythmus
Natürliche Verhütungsmethoden sind nicht geeignet bei unregelmäßigem Tagesablauf (z.B. Schichtarbeit) oder häufigen Reisen mit Zeitumstellung.
Vor- und Nachteile der Billings-Methode
|
Vorteile |
Nachteile |
- keine Hormonbelastung
- können zur Empfängnisverhütung und bei Kinderwunsch eingesetzt werden.(Bei den natürlichen Methoden werden die fruchtbaren Tage bestimmt.)
|
- Erfahrung und Disziplin notwendig
- hoher Aufwand
- an fruchtbaren Tagen: zusätzliche Verhütungsmittel erforderlich
- funktionieren nur bei stabilem Zyklus und regelmäßigem Lebensrhythmus
|
letzte Aktualisierung: 04.02.2012
Artikelinformationen zu Verhütung