
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist das wichtigste Antioxidans für den menschlichen und tierischen Organismus und hat durch den Nobelpreisträger Linus Pauling weltweite Beachtung gefunden.
Im Laufe der Evolution haben Menschen und Affen die Fähigkeit verloren, Vitamin C selbst zu produzieren und sind so auf eine Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Besonders Vitamin C-haltig sind Hagebutten, Paprika, schwarze Johannisbeeren, Sanddorn, Brokkoli und Zitrusfrüchte.Der typische Vitamin C-Mangel war unter den Seefahrern als tödliche Erkrankung "Skorbut" bekannt und Folge einer einseitigen Ernährung ohne frisches Obst und Gemüse.
Vitamin C ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt, so zum Beispiel bei verschiedenen Entgiftungsvorgängen, der Eisenaufnahme und beim Schutz vor freien Radikalen und krebserregenden Stoffen. Weil Vitamin C auch maßgeblich an der Kollagensynthese beteiligt ist, macht sich ein Mangel in Form von Haut- und Gefäßschäden bemerkbar: Schleimhautblutungen, Zahnfleischbluten und Zahnausfall, Blutungen in Muskulatur, Wundheilungsstörungen. Aber auch Schwäche und Müdigkeit, Depression, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine geschwächte Immunabwehr können Folge sein.
Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene liegt bei 100 mg (D-A-CH-Referenzwert).
Eine zusätzliche Zufuhr kann insbesondere bei Diabetes, Infektionsneigung, Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinnvoll sein.
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