
Es ist ein menschlicher Reflex, sich mit den Händen an die Stelle zu fassen, an denen der Schmerz auftritt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass bereits 2600 v. Chr. in China eine physiotherapeutische Behandlungsmethoden durch den Arzt Huang-ti angewendet wurde. Heutzutage ist das Angebot an Massagen vielfältig - sie dienen aber nicht nur der Behandlung, sondern auch der Entspannung.
Ein guter Masseur...
Wichtig: Massagen zur Entspannung und Massagen zur Behandlung sollten unterschieden werden. Denn bei einem krankhaften Befund ist nicht jede Massage geeignet. Und: längst nicht jeder, der massiert, hat eine fundierte medizinische Ausbildung. Deshalb ist es notwendig bei Erkrankungen und Schmerzen einen Arzt aufzusuchen.
Die klassische "Knetkur". Kräftiges Streichen, Kneten und Reiben macht die Muskeln weich, fördert die Durchblutung und der Stoffwechsel wird angeregt. Der gesteigerte Lymphfluss schwemmt Abbauprodukte aus dem Gewebe.
Der Masseur ist im Ganzkörpereinsatz, arbeitet mit Händen und Füßen und bewegt den Patienten in einer Art "passivem Yoga".
Der Masseur übt langsamen, anhaltenden Druck auf bestimmte Punkte entlang der Körpermediane aus. Die Meridiane (Energieleitbahnen) haben die Aufgabe, die Lebensenergie im Körper zu transportieren und zu verteilen. Durch gezielten Druck auf diese Energiebahnen sollen Blockaden aufgelöst und der Energiefluss wiederhergestellt werden.
Der Masseur bearbeitet den Körper mit Knet-, Streich- und Rüttelbewegungen, dabei werden ätherische Öle einmassiert.
Indische Massage, dabei werden verschieden große Klangschalen auf den Körper gelegt und mit sanften Schlägen zum Klingen gebracht. Die Vibration löst Energiestaus und Blockaden.
Spirituelle, hawaianische Tempelmassage mit Kokosöl und Hulamusik, mittels tänzerischer Bewegungen erspürt der Therapeut Blockaden und gleicht den Energiefluss aus. Lomi ist der hawaiianische Ausdruck für Massage und bedeutet: "drücken, kneten, reiben, arbeiten am Innen und Aussen".
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