Hausmittel
Eine medikamentöse Behandlung der Grippe ist dem Arzt vorbehalten. Sie können allerdings selbst einiges tun, um die Symptome zu lindern.
Bei mäßigem bis hohem Fieber:
- Kalte Wadenwickel
- Nach Rücksprache mit dem Arzt können auch fiebersenkende Wirkstoffe wie z. B. Acetylsalicylsäure-Präparate (Aspirin® etc.) eingenommen werden. Dabei sollte Einzelpräparaten gegenüber Kombipräparaten der Vorzug gegeben werden.
Bei Infektionen der Atemwege:
- Kopfdampfbäder mit Kamille, Minzöl oder Thymianöl wirken abschwellend bzw. antiseptisch auf die Schleimhäute. Die Wirkstoffe können auch als Salbe oder Nasentropfen angewendet werden.
- Wärmeansteigende Fußbäder (35-40 °C) haben sich besonders bei Nasennebenhöhlenentzündung bewährt.
- Bei Halsschmerzen ist Gurgeln mit Salbeitee, Kamille, Minzöl, Thymianöl oder Spitzwegerich hilfreich.
- Gegen Husten sind Kräutertees aus Spitzwegerich, Salbei oder Kamille wirksam. Extrakte aus der Schlüsselblume, Huflattich-Pflanzensaft oder Pastillen mit Isländisch Moos wirken schleimlösend.
- Feuchte Wickel für Brust oder Hals können Halsschmerzen und schmerzhaften Reizhusten mildern. Sie werden häufig als feucht-warme Wickel angewendet, manchmal wirken aber auch feucht-kühle Wickel lindernd.
Weitere Medikamente, die Sie bei einer akuten Erkältungskrankheit verwenden können, finden Sie in unserem Kapitel Homöopathie.
Halten Sie Bettruhe und treiben Sie keinen Sport. Auch Vollbäder oder Saunieren bedeutet für den Kreislauf bei bereits bestehender Erkrankung eine zu große Belastung.
Für den Laien ist es oft schwierig, zwischen einer starken Erkältung und einer Grippe zu unterscheiden. Wenn Sie am dritten Tag noch keine Besserung spüren, sollten Sie daher unbedingt zum Arzt gehen.
letzte Aktualisierung: 21.05.2012
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