Bei der virtuellen
Bronchoskopie handelt es sich um ein nichtinvasives Verfahren zur Früherkennung von
Lungenkrebs. Bei der herkömmlichen
Bronchoskopie muss zum Zweck der optischen Kontrolle der Atemwege und der
Lunge sowie oft auch mit dem Ziel einer Gewebeentnahme ein dünner Schlauch durch
Nase oder Mund über die Luftröhre in die Bronchien eingeführt werden. Diese meist unter örtlicher Betäubung durchgeführte Prozedur empfinden viele Patienten als unangenehm. Dagegen werden bei der virtuellen
Bronchoskopie die Atemwege lediglich per
Computertomographie schichtgeröntgt und auf dem Computermonitor in dreidimensionalen farbigen Bildern dargestellt. Auf diese Weise lässt sich der Brustraum gezielt nach Schleimhautveränderungen und Tumoren absuchen.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
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