Hautkrebs ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Ein Zusammenhang zwischen dem vermehrten Auftreten von
Hautkrebs einerseits und einer umweltbedingt zunehmend aggressiven Sonnenstrahlung in Kombination mit dem verbreiteten Schönheitsideal gebräunter
Haut andererseits liegt auf der Hand. Trotz des durch den Rückgang der Ozonschicht auch in Mitteleuropa bereits deutlich gestiegenen Anteils an schädlichen ultravioletten Strahlen legen sich viele Menschen in Freizeit und Urlaub nach wie vor zu oft, zu lange und vor allem ohne ausreichenden Schutz in die Sonne. Dabei bergen nicht nur, wie früher angenommen, die kurzwelligen UV-B-Strahlen, sondern auch die längerwelligen UV-A-Strahlen die Gefahr,
Hautkrebs zu verursachen. Unter diesem Aspekt sind auch turbobräunende Solariumsbänke mit äußerster Vorsicht zu genießen.
Es gibt verschiedene Formen von
Hautkrebs mit unterschiedlichen Eigenschaften und Behandlungsmöglichkeiten. Am häufigsten ist der "helle"
Hautkrebs (Basaliome, Plattenepithelkarzinome), der zumeist nur lokal wächst und durch rechtzeitiges Entfernen der betroffenen Hautpartien wirkungsvoll behandelt werden kann. Demgegenüber ist der schwarze
Hautkrebs (
malignes Melanom) einer der aggressivsten Tumoren überhaupt, weil er unbehandelt und unbemerkt schnell Absiedlungen in anderen Organe und Geweben (
Metastasen) bildet.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
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