Mit einer HPV-
Impfung lässt sich für Frauen das Risiko vermindern, an
Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Der Einsatz der HPV-
Impfung innerhalb von Studien zeigte vielversprechende Ergebnisse, sodass die Ständige Impfkommission (STIKO) am
Robert-Koch-Institut im März 2007 eine generelle Empfehlung zur
Impfung von Mädchen im Alter von zwölf bis 17 Jahren, möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr, ausgesprochen hat. Aber auch danach sowie außerhalb dieser Altersspanne kann die Immunisierung einen Schutz vor
Krebs bieten. Mittlerweile existieren zwei Impfstoffe, die sich gegen verschiedene der agressivsten Hochrisikotypen humaner Papillomviren (HPV) richten. In Deutschland ist Gardasil® seit Oktober 2006 zugelassen, Cervarix® wird voraussichtlich Ende 2007 nachziehen. Die HPV-
Impfung besteht aus drei im Abstand von wenigen Monaten in die Muskulatur des Oberarms oder des Oberschenkels injizierten Einzeldosen.
Derzeit werden die Kosten von rund 500 Euro für die HPV-
Impfung bereits von vielen gesetzlichen Krankenkassen übernommen, in unterschiedlicher Weise beschränkt auf bestimmte Altersgruppen. Gesetzlich, aber auch privat versicherte Frauen, die eine HPV-
Impfung wünschen, sollten die individuellen Möglichkeiten der Kostenübernahme vorab mit ihrer Krankenkasse klären.
letzte Aktualisierung: 22.05.2012
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