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Früherkennung von Krebs - Krebsvorsorge - Früherkennung von Krebs

Krebsvorsorge - Früherkennung von Krebs


Trotz gewachsener medizinischer Möglichkeiten bei der Früherkennung und Therapie von bösartigen Tumoren ist der Begriff Krebs nach wie vor mit sehr vielen Ängsten besetzt. Viele Menschen begreifen die Krankheit immer noch als schicksalhaft und unbeeinflussbar. Sie sehen sich der Gefahr, an Krebs zu erkranken, trotz der Chancen der Früherkennung machtlos gegenüber, und eine entsprechende Diagnose zu erhalten, käme für sie einem Todesurteil gleich. Diese Ängste sind verständlich, denn jährlich erkranken rund 320.000 Menschen neu an Krebs. Für jeden einzelnen von ihnen ändert sich das Leben schlagartig; viele müssen nach nicht selten langem Leiden doch an der Krankheit sterben.

Dennoch gibt es Anlass zur Hoffnung. Die Fortschritte der Medizin ermöglichen es heute, viele Krebserkrankungen zu heilen, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Jeder einzelne hat die Chance, im gewissen Rahmen dazu beizutragen, dass Krebs gar nicht erst entstehen oder zumindest in einem frühzeitigen Stadium erfolgreich behandelt werden kann. Voraussetzung dafür ist, gesundheitsbewusst zu leben, d. h. die hinlänglich bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, mangelnde Bewegung oder falsche Ernährung zu meiden und auf Veränderungen oder Signale des Körpers achtzugeben sowie an geeigneten Untersuchungen zur Früherkennung teilzunehmen.

Vielen Menschen gelingt es aus unterschiedlichsten Gründen nicht, ihr Verhalten entsprechend auszurichten. Wirklich fatal wäre es, den Kopf in den Sand zu stecken – sei es im blinden Vertrauen darauf, dass es "noch immer gutgegangen" ist, oder aber aus Angst vor der Früherkennungsuntersuchung selbst oder vor deren möglicherweise beunruhigendem Ergebnis. Gesundheitsaufklärung, Hilfe zur Selbsthilfe sowie Präventionsprogramme können wichtige Anstöße geben. Die Entscheidung, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, muss aber letztlich jeder für sich allein treffen. Die folgenden Informationen sollen helfen, sich im mittlerweile zum Teil recht unübersichtlichen Angebot aus den im Rahmen der Leistungskataloge der gesetzlichen Krankenversicherungen abgedeckten Untersuchungen und den zusätzlichen, als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angebotenen Verfahren zur Früherkennung von Krebs zu orientieren.

letzte Aktualisierung: 04.02.2012

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Dr. R. Behrens

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