
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Zwei Liter sollten Erwachsene täglich trinken, um den Körper fit und leistungsfähig zu halten. Dabei sind Leitungs- und Mineralwasser nicht zu überbieten. Doch die nötige Flüssigkeitszufuhr erreichen die meisten Menschen nicht.
Viele trinken erst, wenn sie Durst verspüren. Doch dies ist bereits zu spät. Durst ist ein Alarmsignal des Körpers, das möglichst gar nicht erst ausgelöst werden sollte. Vor allem Kinder und Senioren trinken zu wenig, so Raschke.
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Trinkempfehlungen: |
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Erwachsene: 2 bis 3 Liter |
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Kinder ab 10 Jahre: 2 Liter |
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Kinder bis 10 Jahre: 1,5 bis 2 Liter |
Der Mensch besteht zu über 50 Prozent aus Wasser, beim erwachsenen Mann sind es 60 Prozent, beim Säugling bis zu 70 Prozent. Wasser ist die Grundlage aller biologischen Vorgänge im menschlichen Organismus, es sorgt für den ständigen Austausch der Auf- und Abbauprodukte des Stoffwechsels und hält so den Körper funktionsfähig und gesund. Schon nach einem zwei- bis viertägigen Flüssigkeitsmangel kommt es zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Ein Flüssigkeitsverlust von zehn Prozent des Körpergewichts führt zu Desorientierung, Schwindel, Schwäche und Apathie bis hin zu Bewusstlosigkeit. In ganz schweren Fällen können Nieren- und Kreislaufversagen auftreten.
Wichtig ist es, den Flüssigkeitsbedarf über die richtigen Getränke zu decken. Hier sind Trink- und Mineralwasser die besten Möglichkeiten. Diese beiden Lebensmittel unterliegen in ihrer Zusammensetzung einer strengen Kontrolle. Doch das Leitungswasser in Deutschland hält nicht immer das, was es verspricht, so Raschke. Die Proben werden an den Wasserwerken entnommen und dort kontrolliert. Was jedoch aus dem heimischen Wasserhahn fließt, kann in seiner Zusammensetzung mehr oder weniger stark verändert sein. Nicht selten kommt es zu mikrobieller Belastung, vor allem durch Fäkalkeime, zu Nitratüberschreitung oder Belastungen mit Schwermetallen durch Leitungsrohre.
Experten raten aus mehreren Gründen zu der Bevorzugung von Mineralwasser oder abgekochtem Leitungswasser. Die angesprochenen Belastungen treffen auf Mineralwasser nicht zu. Zudem ist die Auswahl eines speziellen Mineralwassers für bestimmte Bedürfniss e möglich. Für Kleinkinder bietet sich nitratarmes Wasser an, Sportler oder Menschen mit niedrigem Blutdruck greifen auf natrium- und magnesiumreiches Mineralwasser zurück, calciumreiche Wässer dagegen unterstützen die Osteoporosevorbeugung.
Vor allem auf den Verzehr süßer Limonaden, Cola- oder Fruchtsaftgetränke sollte verzichtet werden. Getränke mit hohem Zuckergehalt fördern die Entwic klung von Karies und Übergewicht, zwei Krankheiten, die in Deutschland ohnehin endemische Ausmaße angenommen haben, betont Raschke. Empfehlenswert sind Fruchtsaftschorlen, gemischt aus maximal einem Drittel Saft und zwei Dritteln Mineralwasser. Süßstoffgesüßte Lightgetränke sind eine Alternative, die die "schlanke Linie" und die Zähne schont.
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Getränk |
Kalorien / pro Glas à 0,2 Liter |
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Cola-Getränk |
112 |
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Limonade |
90 |
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Light-Limonade |
8 |
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Orangensaft |
90 |
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Orangennektar |
126 |
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Mineral- und Trinkwasser |
0 |
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Apfelschorle (selbstgemischt) |
30 |
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Verwendete Quellen: Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik |
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