
Oberstes Gebot für gesunde Zähne ist natürlich tägliches Zähneputzen und die Anwendung anderer Zahnpflegemittel, z.B. Zahnseide oder Mundwasser.
Da der Fluoridgehalt in den meisten Lebensmitteln gering ist, kommt Tee eine ganz besondere Bedeutung zu. Jedes Teeblatt speichert eine Fülle wertvoller Inhaltsstoffe, die beim Aufbrühen in das heiße Wasser übergehen. Tee enthält größere Mengen an Mineralstoffen und Spurenelementen, wie z.B. Fluorid. Es härtet den Zahnschmelz und schützt somit vor Karies. Bereits ein Liter schwarzer Tee versorgt den Körper mit rund zwei Milligramm Fluorid. Diese Menge deckt etwa 50 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Kaum ein anderes Lebensmittel hat einen derart hohen Fluoridgehalt.
Einen zusätzlichen Schutz vor Karies bieten die im Tee enthaltenen Polyphenole. Sie hemmen im Mund die Umwandlung von Stärke in Traubenzucker, der den Plaquebakterien als Nahrungsgrundlage für die Produktion zahnschädigender Säuren dient.
Polyphenole schützen aber nicht nur vor Karies, sie binden auch freie Radikale im Körper und dämmen dadurch die Produktion von schädlichen Sauerstoffradikalen ein. Studien deuten darauf hin, dass die antioxidativ wirkenden Substanzen z.B. Herz- und Kreislauf-Erkrankungen und Krebs entgegenwirken können. Schon zwei Tassen Tee enthalten etwa gleich viele Antioxidanzien wie vier Äpfel oder 20 Tassen Apfelsaft.
Übrigens: Weil die Teeblätter bei grünem Tee während der Herstellung nicht oxidiert werden, enthalten sie deutlich mehr Polyphenole als die von Schwarztee.
Viele Experten empfehlen den Genuss von Tee auch zur Bekämpfung von Mundgeruch, denn die antibakterielle Wirkung - besonders des grünen Tees - deaktiviert die in der Mundhöhle angesiedelten Bakterien.
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Verwendete Quellen: Quelle: Deutscher Teeveband e.V. |
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