
Bei Krebspatienten können aus den verschiedensten Gründen unterschiedlich starke Schmerzen auftreten. Sowohl das Krebsleiden selbst, die jeweilige Behandlung als auch vom Krebs unabhängige Prozesse können Schmerzen auslösen.
Die Schmerzen sind eine große Belastung für den Betroffenen und bedeuten Einschränkungen in der Lebensqualität, bei der Arbeitsfähigkeit, in der Freizeit sowie im Zusammenleben mit anderen Menschen. Aber: Schmerzen müssen nicht einfach ertragen werden. Bei 90 % der Patienten, die an Krebs leiden, können die Schmerzen stark gelindert oder ganz beseitigt werden. Um die Schmerzen richtig behandeln zu können, wird der Arzt eine genaue Untersuchung durchführen.
Sollten Sie trotz Schmerzbehandlung weiter unter starken Schmerzen oder Nebenwirkungen des Schmerzmittels leiden, scheuen Sie sich nicht, eine zweite medizinische Meinung einzuholen.
Wie führe ich ein Schmerztagebuch?
Zur Erfassung der Schmerzen ist es hilfreich, ein Schmerztagebuch zu führen. Es trägt dazu bei, Schmerzauslöser rechtzeitig zu erkennen und die medikamentöse Therapie richtig zu planen und zu dosieren. Darauf kann dann entsprechend von Ihnen oder von dem Arzt reagiert werden. Wenn Sie Ihr Verhalten und Ihre Lebensweise überprüfen, können Sie z.B. einen Zusammenhang zwischen einem hektischen Alltag und einer Schmerzverstärkung feststellen. Eine Änderung Ihrer Lebensumstände ist dann unter Umständen erforderlich.
Es gibt bereits Vordrucke für Schmerztagebücher. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt danach!
Folgende Angaben sollten im Schmerztagebuch festgehalten werden:
Zur Charakterisierung des Schmerzes sind häufig gebrauchte Begriffe: scharf, stechend, brennend, dumpf, ziehend, drückend, krampfartig.
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