Blasenschwäche
Blasenschwäche, oder auch Harninkontinenz genannt, ist nicht gefährlich, aber für jeden Betroffenen unangenehm. Wenn man sie richtig behandelt und weiß, wie man mit ihr umzugehen hast, kann man gut mit einer Blasenschwäche leben. So unterschiedlich wie die Arten von Blasenschwäche sind auch die Ursachen. Für eine optimale Behandlung ist es wichtig zu wissen, welche Form von Blasenschwäche vorliegt. Über einige Arten und Ursachen erfahren sie im Folgenden mehr. Es ist jedoch immer am Besten, auch einen fachlichen Rat einzuholen, um die tatsächliche Ursache der Blasenschwäche abzuklären.
Definition: Was ist Blasenschwäche?
Die Blase ist ein dehnbarer Hohlkörper, in dem der Urin gespeichert wird. Um die Blase zu entleeren, müssen die Schließmuskeln am Beckenboden, der innere und äußere Sphinkter, entspannt werden, damit der Urin in die Harnröhre abfließen kann. Ist die Tätigkeit der Beckenbodenmuskulatur gestört, so wird die Harnröhre nicht mehr richtig verschlossen und ungewollt Urin ausgeschieden. Man spricht im Allgemeinen von einer Blasenschwäche.
Ursachen der Blasenschwäche
Blasenschwäche ist ein
Symptom, dem viele verschiedene Erkrankungen als Ursache zugrunde liegen können. Zuerst sollte man die verschiedenen Formen der Blasenschwäche unterscheiden, um den tatsächlichen Ursachen für das ungewollte Wasserlassen auf den Grund zu gehen. Man unterscheidet zwischen:
- Belastungs- oder Stressinkontinenz
- Dranginkontinenz
- Überlaufinkontinenz
- Reflexinkontinenz
Allgemeine Ursachen für eine Blasenschwäche können das Alter und chronische Erkrankungen sein. Bei Frauen wird eine Blasenschwäche oftmals auch durch eine
Schwangerschaft oder die hormonellen Veränderungen während der
Wechseljahre hervorgerufen. Bei Männern können
Prostatabeschwerden ursächlich für Blasenbeschwerden sein.
letzte Aktualisierung: 30.04.2012
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