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Trockene Haut - Hintergrund / Einleitung

Trockene Haut


Trockene Haut ist durch einen zu geringen Fett- und/oder Feuchtigkeitsgehalt gekennzeichnet und äußert sich durch ein glanzloses, fahles Aussehen, eine geringe Elastizität, ein Spannungsgefühl und Juckreiz. Trockene Haut kann durch innere Faktoren, z.B. durch bestimmte Erkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis und Diabetes, verursacht werden. Aber auch äußere Faktoren wie eine falsche Hautpflege können die Entstehung trockener Haut begünstigen.

Definition: Was ist trockene Haut und wie entsteht sie?


Die aus Lipiden (Fetten) und verhornten Hautzellen bestehende äußere Hautschicht des Menschen ist von einem leicht sauren Wasser-Fett-Film – einem sogenannten Säureschutzmantel – überzogen. Dieser Schutzmantel setzt sich aus körpereigenem Schweiß, Talg und Hornzellen zusammen und hat die Aufgabe, Krankheitserreger wie Viren und Bakterien abzuwehren und einen übermäßigem Wasserverlust der Haut zu verhindern. Wird diese Schutzhülle zerstört – sei es durch innere Faktoren wie bestimmte Erkrankungen oder äußere Faktoren wie eine falsche Hautpflege – trocknet die Haut aus.

Trockene Haut hat einen zu geringen Fett- und/oder Feuchtigkeitsgehalt und geht vor allem mit einer geringen Elastizität, einem Spannungsgefühl, einem Juckreiz und einem glanzlosen, rauen, schuppigen Aussehen einher. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland einige Millionen Menschen unter trockener Haut. Zwar steckt meist keine ernsthafte Erkrankung hinter trockener Haut. Aber dennoch ist es wichtig, trockene Haut zu behandeln, um die natürliche Schutzfunktion der Haut wieder herzustellen.

Ursachen für trockene Haut


Verschiedene innere und äußere Faktoren können eine trockene Haut zur Folge haben. Zu den inneren Faktoren, die die Entstehung trockener Haut begünstigen, gehören unter anderem eine erbliche Veranlagung, hormonelle Umstellungen in der Pubertät oder den Wechseljahren, der natürliche Alterungsprozess der Haut und bestimmte Erkrankungen, die mit trockener Haut einhergehen.

So kann trockene Haut beispielsweise durch Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Allergien sowie durch innere Erkrankungen wie Diabetes oder Gallen-, Leber-, Nieren- und Darmerkrankungen verursacht werden. Diese inneren Faktoren haben meist eine verminderte Fettproduktion der Talgdrüsen auf der Haut und/oder ein vermindertes Wasserbindungsvermögen bzw. eine gestörte Feuchtigkeitsregulation der Haut und somit ein Austrocknen der Haut zur Folge.

Äußere Faktoren, also Einwirkungen aus der Umwelt, die die Haut strapazieren und austrocknen können, sind unter anderem trockene Heizungsluft, Klimaanlagen, kaltes Winterwetter und übermäßige Sonneneinstrahlung. Am häufigsten wird trockene Haut aber durch eine falsche Hautpflege und -reinigung verursacht. So entsteht trockene Haut vor allem durch zu langes und zu häufiges Duschen und Baden, wobei die Haut umso mehr austrocknet, je heißer die Dusche bzw. das Bad ist. Stark entfettende Seifen, Duschgels und Waschlotionen tun dabei ihr Übriges, die Haut zusätzlich auszutrocknen.

Weitere äußere Faktoren, die eine trockene Haut verursachen, sind allergieauslösende Stoffe in Pflegeprodukten, Waschmitteln oder Medikamenten, Medikamente wie die Antibabypille sowie Parfums und Bestrahlungen. Darüber hinaus kann auch eine Fehl- und Mangelernährung, Untergewicht und der Konsum von Alkohol trockene Haut auslösen.

Artikelinformationen zu Trockene Haut
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