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Skoliose - Symptome

Symptome der Skoliose

Die Erkrankungen führt neben einer seitlichen Verbiegung der Wirbelsäule zu einer Rotation der einzelnen Wirbelkörper mit Ausbildung des kosmetisch störenden und psychisch belastenden Rippenbuckels und Lendenwulstes. Im Laufe der Erkrankung kommt es dann als Folge der Thoraxdeformierung zu einer Einschränkung der kardiopulmonalen Funktionen. Es treten außerdem sehr häufig Schmerzen auf. Nicht außer acht gelassen werden dürfen auch die psychischen Belastungen der Skoliosepatienten, die sich u. A. in einer Unsicherheit im Kontakt mit anderen Menschen ausdrücken. Dadurch können soziale Kompetenzen gemindert sein. Es bestehen außerdem häufige Einschränkungen bei der Ausübung des Berufes. Neben der physiotherapeutischen Therapie gilt es, die Patienten auf diesen Gebieten intensiv zu schulen.

Verlauf der Wirbelsäule bei einer Skoliose

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Diagnosestellung bei Skoliose

Erfahrungsgemäß handelt es sich bei der Behandlung der Wirbelsäulenfehlformen um einen langfristigen Prozess. Einer gewissenhaften und umfassenden Basisuntersuchung müssen in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen mit korrekter Dokumentation folgen. Neben dem Aufzeigen der Formfehler kommt der Erfassung der funktionellen Einbußen mit Limitierung der allgemeinen Leistungsfähigkeit sowie dem Erkennen von Sekundärschäden eine wesentliche Bedeutung zu.

Zur Durchsetzung unseres Behandlungskonzeptes werden folgende diagnostische Maßnahmen eingesetzt:

Allgemeine klinische Untersuchungen bei Skoliose:

  • Bestimmung des Körperlots und der Abweichung der Dornfortsätze 
  • Messung von Körperlänge und Sitzgröße sowie Armspannweite 
  • Beurteilung von Rippenbuckel, Lendenwulst, Hyperkyphose und -lordose 
  • Beurteilung des Beckenstandes, der Beinlänge, der Gesäßgrübchen und des Taillendreiecks 
  • Untersuchung durch einen in der Skoliosetherapie erfahrenen Arzt sowie durch einen in der Skoliosetherapie ausgebildeten Physiotherapeuten. 
  • Röntgeneinrichtung mit der Möglichkeit von Wirbelsäulenganzaufnahmen 
  • 3D-Wirbelsäulenvermessung: Bestimmung der Seitabweichung und Oberflächenrotation ohne Strahlenbelastung zur Diagnostik und Kontrolle der Therapie 
  • Ganganalyse 
  • Oberflächen-EMG zur Diagnostik des muskulären Zustandes und der muskulären Aktivitäten 
  • Isokinetische Diagnostik (CYBEX) 
  • Lungenfunktionsprüfung, Bodyplethysmografie 
  • Atemmuskelkraftmessung 
  • EKG, Belastungs-EKG 
  • Zur Verlaufsbeurteilung und als Vorlage für die Übungsbehandlungen Fotodokumentation 
  • Skoliometeruntersuchung nach Bunnel.

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