Behandlung von Scheidenpilz
In erster Linie findet Ihr Arzt die Ursache für Ihre Beschwerden heraus, denn nicht jedes Jucken ist gleichbedeutend mit einem Scheidenpilz. Bevor eine Behandlung beginnt, wird die Scheide möglichst gut von den Belägen gesäubert. Ihr Arzt verschreibt Ihnen dann ein Mittel gegen die Scheidenpilzinfektion (Antimykotika), das lokal angewendet wird. Bestehen auch Probleme bei Ihrem Partner, wird Ihr behandelnder Arzt ggf. eine Partnertherapie vorschlagen. Die verwendeten Wirkstoffe gegen Scheidenpilz heißen Nystatin und Miconazol, Clotrimazol und Fluconazol. Abhängig von der Darreichungsform (Salben, Scheidenzäpfchen und -tabletten) ist die Dauer der Behandlung; sie liegt zwischen drei und sieben Tagen. Die Präparate sollten vor dem Zubettgehen verwendet werden, damit durch das Liegen eine erhöhte Wirksamkeit gewährleistet wird.
Bei Schwangeren mit einer Scheidenpilzerkrankung erfolgt eine frühzeitige Behandlung, um eine Infektion des Neugeborenen unter der Geburt zu vermeiden. Vermeiden Sie Geschlechtsverkehr während der ersten Behandlungstage. Einige Ärzte führen im Anschluss an die Behandlung noch eine Therapie mit Zäpfchen durch, die das normale Scheidenmilieu wieder herstellen. Sie enthalten Formen der „guten" Milchsäurebakterien.
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geschlechtskrankheiten.deletzte Aktualisierung: 18.06.2013
Artikelinformationen zu Scheidenpilz (Vaginalmykose)