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Rechtsherzkatheteruntersuchung - Hintergrund

Rechtsherzkatheteruntersuchung

Die Rechtsherzkatheteruntersuchung, die auch als „kleiner Katheter/kleine Sonde“ bezeichnet wird, dient der Untersuchung der rechten Herzkammer und der Lungenschlagader.

Das von den Organen verbrauchte Blut wird in den Körpervenen gesammelt und zurück zum Herzen transportiert. In der rechten Vorkammer wird das Blut gesammelt und über die rechte Hauptkammer in die Lungenschlagader (Pulmonalarterie) gepumpt. In der Lunge wird das Blut mit Sauerstoff angereichert und in die linke Herzkammer geleitet. Von dort wird das Blut in die Hauptschlagader (Aorta) gepumpt und an die Organe verteilt.

Bei bestimmten Erkrankungen der Lunge, aber auch des Herzens, z.B. Herzklappenfehler, kommt es zu einer Erhöhung des an sich relativ niedrigen Druckes in der Lungenschlagader. Das Blut kann dann nicht mehr „mühelos“ in die Lunge geleitet werden, sondern staut sich zurück. Es kann daher notwendig sein, den Druck in der Lungenschlagader zu messen. Neben der Druckmessung können mit dem Rechtsherzkatheter die Herzleistung gemessen und Löcher in der Herzscheidewand nachgewiesen werden.

letzte Aktualisierung: 19.12.2014

Artikelinformationen zu Rechtsherzkatheteruntersuchung
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Dr. med. Eggebrecht

Autor

Prof. Dr. med. R. Erbel

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