Neben der räumlichen Darstellung bietet die Computertomographie gegenüber der konventionellen Röntgendiagnostik den Vorteil einer wesentlich höheren Auflösung der Bilder. Bestimmte Körperstrukturen können überhaupt erst mit dieser Untersuchung sicher beurteilt, bestimmte Fragestellungen nur mit dieser Methode beantwortet werden. Erkauft wird dies mit dem Nachteil der höheren Strahlenbelastung. Besonders geeignet ist die Computertomographie etwa zur Beurteilung des Thorax, des Ober- und Unterbauchs, des Beckens oder der Halsregion.
Einige diagnostische Fragestellungen erfordern eine besondere Vorbereitung der Patienten. So kann es vor der Computertomographie-Untersuchung notwendig sein, ein Röntgenkontrastmittel zu trinken, welches dann den Magen und die Darmabschnitte sichtbar macht. Für manche Untersuchungen muss das Kontrastmittel in die Vene gespritzt werden. Die eingesetzten Kontrastmittel sind die selben, die seit Jahrzehnten auch in der konventionellen Röntgendiagnostik genutzt werden. Als Nebenwirkung können bisweilen Hitzewallungen auftreten, die aber nach etwa einer Minute wieder verschwinden. Trotzdem sollte der Arzt, der die Computertomographie durchführt, vorab immer über bestehende Allergien informiert sein.
Dr. R. Behrens
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