Die Herzkatheteruntersuchung ist heutzutage eine sichere Untersuchungsmethode, die allerdings einen Eingriff in den Körper darstellt. Derzeit ist ein verlässlicher Nachweis von Herzkranzgefäßverengungen, der unter Umständen entsprechende Konsequenzen bis hin zur Bypassoperation nach sich zieht, nur mittels der Herzkatheteruntersuchung möglich. Zudem ist eine direkte Behandlung der Verengung über den Katheter nur so möglich (siehe PTCA,Stentimplantation). Alternative Verfahren wie die schnelle Computertomografie (Herz-CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT), die ohne einen Einstich in eine Arterie auskommen, sind derzeit noch weitgehend im Erprobungsstadium; in Einzelfällen mag damit auch heute schon eine aussagekräftige Untersuchung der Herzkranzarterien möglich sein. Eine Behandlung von Verengungen ist mit diesen Verfahren aber nicht möglich. In der Zukunft ist damit zu rechnen, dass ein Teil der Herzkatheteruntersuchungen eventuell durch ein solches Verfahren ersetzt werden kann.
Eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) muss vor der Untersuchung ausgeschlossen werden, dadurch das Kontrastmittel eine eventuelle Überfunktion verschlimmert werden kann. Auch eine eingeschränkte Nierenfunktion kann sich durch die Kontrastmittelgabe verschlechtern.
Ist bei Ihnen eine Allergie gegen Kontrastmittel bekannt, werden Ihnen vor der Herzkatheteruntersuchung bestimmte Medikamente gespritzt, die das Auftreten einer allergischen Reaktion verhindern.
Folgende Komplikationen können im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung entstehen:
Sehr seltene Komplikationen (< 1 %)
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