Die zunächst zusammengefaltete Gefäßstütze wird über einen Katheter von der Leiste aus in die Hauptschlagader eingebracht. Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Da die Aortenstents (ca. 3-4 cm Durchmesser) deutlich größer sind als die Stents (ca. 3 mm), die bei der Behandlung von Verengungen der Herzkranzarterien eingesetzt werden, kann der Katheter, in dem sich der zusammengefaltete Aortenstent befindet, aufgrund seiner Größe in der Regel nicht über eine Gefäßpunktion eingebracht werden. Es ist eine operative Freilegung der Leistenarterie über einen ca. 5 cm messenden Hautschnitt in der Leistenregion erforderlich.
Über einen Katheter wird die Gefäßstütze in den erkrankten Abschnitt der Aorta unter Röntgenkontrolle vorgeführt und dann freigesetzt. Bei der Platzierung der Aortenprothese ist zu dem die Kontrolle mittels Herzultraschall, der von der Speiseröhre aus durchgeführt wird, von großem Nutzen. Während der Implantation des Aortenstents muss der Blutdruck abgesenkt werden, um den Stent exakt implantieren zu können.
DasErgebnis wird unmittelbar im Anschluss an die Implantation mit Röntgen-Kontrastmittel kontrolliert. Im Anschluss wird die eröffnete Leistenarterie sowie der Hautschnitt vernäht.
Nach der Aortenstentimplantation ist in der Regel eine 24-stündige Überwachung auf der Intensivstation erforderlich.
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