Welche Diagnostik ist bei Schlafstörungen sinnvoll?
Bei Schlafstörungen müssen zunächst die Art der Schlafstörung und die begleitenden Umstände genau erfasst werden. Dazu gehören neben dem Erfragen von Schlafzeiten, Schlafdauer, Tagesmüdigkeit, nächtlichem Grübeln u.ä. auch die Schlafgewohnheiten wie Tagesschlaf, im Bett verbrachte Zeit, Abendgestaltung, Lärm und Licht im Schlafzimmer etc. sowie die Erfassung von evtl. gegeben Schlafverschiebungen z.B. durch Schichtarbeit. Darüber hinaus müssen Drogen- und Medikamentenkonsum sowie die gesamte psychische Befindlichkeit und der internistische Befund erfasst werden. Um ein detailliertes Bild zu erhalten, ist häufig ein Schlaftagebuch, in dem der Patient seine Schlafzeiten festhält, empfehlenswert. Wenn die Störung nicht durch ungeeignete Schlafgewohnheiten oder durch eine andere psychische Erkrankung oder Medikamenteneinnahme verursacht ist, sollte eine Untersuchung im sog. Schlaflabor durchgeführt werden, um andere Ursachen der Schlafstörung herauszufinden.
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