Intelligenzminderung
Als Intelligenzminderung wird eine stehengebliebene oder unvollständige Entwicklung der geistigen Fähigkeit bezeichnet. Dabei sind insbesondere Fertigkeiten beeinträchtigt, die zum Intelligenzniveau beitragen, wie Kognition, Sprache, motorische und soziale Fähigkeiten. Als Synonym der Intelligenzminderung wird auch von geistiger Behinderung gesprochen. Man schätzt, dass es in Deutschland ca. 400 000 Menschen mit einer Intelligenzminderung gibt.
Welche Formen der Intelligenzminderung werden unterschieden?
Bei Intelligenzminderung werden verschiedene Schweregrade unterschieden.
Je schwerer eine Intelligenzminderung ist, desto häufiger treten begleitende körperliche Symptome wie Störungen der Sinnesfunktionen, epileptische Anfälle u.ä. auf. Außerdem findet sich für schwerere Formen der Intelligenzminderung häufig eine organische Ursache (z.B. Chromosomenfehler, frühkindliche Mangelerscheinungen) als für leichtere Formen.
Dr. Gitta Jacob
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