von Paul L. Janssen
Bei der stationären Therapie handelt es sich um eine eigenständige Therapieform. Diese wird einvernehmlich mit dem Patienten, der Einrichtung sowie der Bezugsgruppe (Kostenträger, familiäres und berufliches Umfeld) geplant. Es handelt sich um verschiedenartige, konzeptionell aufeinander abgestimmte therapeutische Interventionen. Das Ziel ist die Besserung und Heilung der überwiegend psychosomatischen und psychoneurotischen Erkrankungen.
Ein Spezifikum von stationärer Psychotherapie besteht darin, dass das Krankenhaussetting als psychosozialer Raum, als interpersonales Bezugsfeld fungiert, in welchem die Konflikte, Ich-strukturellen Defizite und Beziehungsstörungen des Patienten inszeniert zur Darstellung gelangen.
Seit den 50er Jahren sind hierzu verschiedene Modelle entwickelt worden:
Die stationäre Psychotherapie ist immer eine multimodale wie multiprofessionelle Therapie. Das Team und die Teamprozesse spielen eine zentrale Rolle bei der Realisierung von stationärer psychotherapeutischer Behandlung. Die Integration der therapeutischen Ansätze (wie therapeutische Beziehungen) wird durch das Behandlungsteam gewährleistet. Die stationäre Psychotherapie integriert verschiedene Berufsgruppen sowie Methoden in die Therapie, teilweise auch die Angehören. Es werden angeboten:
Als Autor anmelden
|
Jetzt Kommentar schreiben
zum Amfrageformular