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Lichttherapie - Hintergrund

Lichttherapie

Die Lichttherapie wird vor allem zur Behandlung von sogenannten saisonalen Depressionen eingesetzt, die regelmäßig im Herbst/Winter auftreten. Durchgeführt wird die Lichttherapie mit hellem, weißem Licht, wobei die Beleuchtungsstärke zwischen 2.500 und 10.000 Lux beträgt.

Dies entspricht in etwa der Lichtmenge, die ein sonniger Frühlingstag bringt. Die Lichtmenge bei einer Lichttherapie ist etwa 5 - 20-mal so hoch wie die Beleuchtungsstärke der normalen Raumbeleuchtung. Die Lichttherapie erfolgt durch Lichttherapie-Geräte, die aus 6 - 8 40-Watt-Leuchtstoffröhren bestehen und die ca. 60 - 80 cm vom Patienten entfernt aufgestellt werden sollten. Der Patient sollte jede Minute ein paar Sekunden lang direkt ins Licht schauen. Die Lichttherapie kann problemlos während alltäglicher Tätigkeiten wie Lesen, Schreiben, Essen und Ähnlichem durchgeführt werden.

Die Lichttherapie sollte möglichst morgens erfolgen, wobei die Therapiedauer bei 10.000-Lux-Geräten 30 Min. und bei 2.500- Lux-Geräten ca. 2 Std. betragen sollte. Der positive Effekt der Lichttherapie bei saisonalen Depressionen tritt oft bereits nach 3 - 4 Tagen ein und es besteht eine Dosis-Wirkungs-Beziehung, d.h. mit längerer Lichttherapie werden größere Effekte erreicht.

letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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Dr. Gitta Jacob

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Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Lieb

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