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Prämenstruelles Syndrom (PMS) - Hintergrund / Einleitung

Prämenstruelles Syndrom (PMS)


Der Begriff „Prämenstruelles Syndrom“ (PMS) bezeichnet einen Symptomkomplex aus körperlichen und seelischen Beschwerden, der regelmäßig einige Tage vor der Menstruation auftritt und mit dem Einsetzen der Regelblutung wieder verschwindet. Charakteristische Symptome des prämenstruellen Syndroms sind unter anderem Brustspannen, Wasseransammlungen im Körper, Bauch- und Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Abgeschlagenheit. Als Ursachen des prämenstruellen Syndroms werden hormonelle Schwankungen während des weiblichen Zyklus sowie bestimmte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten diskutiert.

Definition: Prämenstruelles Syndrom (PMS)


Als prämenstruelles Syndrom – kurz PMS – werden die charakteristischen körperlichen und psychischen Beschwerden bezeichnet, die regelmäßig etwa 4 bis 14 Tage vor der Regelblutung beginnen und mit dem Einsetzen der Periode typischerweise wieder nachlassen und verschwinden. Zu den körperlichen Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS) gehören unter anderem Wasseransammlungen im Körper, Brustspannen, Bauch-, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Auf psychisch-emotionaler Ebene äußert sich das prämenstruelle Syndrom (PMS) unter anderem durch Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit oder Ängstlichkeit.

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) kann von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Während einige Frauen vor dem Einsetzen der Menstruationsblutung keine bzw. kaum Beschwerden haben, sind andere aufgrund des prämenstruellen Syndroms erheblich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. So hat PMS bei etwa 5 Prozent der betroffenen Frauen so starke Auswirkungen auf deren Alltagsleben, dass es zu wiederkehrenden Konflikten im Privat- und Berufsleben kommt. Diese besonders schwere Form des PMS gilt als eigenständige psychische Erkrankung und wird als prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) bezeichnet.

Häufigkeit des prämenstruellen Syndroms (PMS)


Das prämenstruelle Syndrom (PMS) tritt in unterschiedlicher Stärke und Ausprägung bei etwa 75 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter auf. Vor allem Frauen über 35 leiden häufig unter dem prämenstruellen Syndrom und den damit verbundenen Beschwerden. Übergewichtige Frauen sind dabei öfter betroffen als normalgewichtige Frauen. Etwa 5 Prozent der betroffenen Frauen sind durch das prämenstruelle Syndrom stark in ihrem Alltagsleben eingeschränkt.

Ursachen des prämenstruellen Syndroms (PMS)


Wodurch genau das prämenstruelle Syndrom (PMS) verursacht wird, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird aber davon ausgegangen, dass mehrere Faktoren für die Entstehung des prämenstruellen Syndroms verantwortlich sind. Als Ursache werden zum einen die Hormonschwankungen während des weiblichen Zyklus, die zu einem hormonellen Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron führen, diskutiert. So steigt nach dem Eisprung in der Mitte des Zyklus der Progesteronspiegel an, während der Östrogenspiegel sinkt. Diese zyklischen Veränderungen des Hormonspiegels führen zu Wassereinlagerungen im Körper und beeinflussen Vermutungen zufolge auch die Produktion und Wirkung der Neurotransmitter im Gehirn.

Andere Theorien gehen davon aus, dass das prämenstruelle Syndrom eher eine psychiatrische Erkrankung aus der Gruppe der Depressionen ist. Als Verursacher der charakteristischen PMS-Beschwerden werden deshalb auch eine familiäre Vorbelastung mit psychischen Erkrankungen und psychosoziale Konflikte wie Stress, Beziehungsprobleme oder eine berufliche Überlastung angesehen. Weitere mögliche Faktoren, die das prämenstruelle Syndrom begünstigen, sind ein Mangel an Bewegung und körperlicher Fitness sowie eine falsche Ernährung mit zu viel Zucker, Alkohol, Koffein und auch Nikotin.
letzte Aktualisierung: 06.05.2013

Artikelinformationen zu Prämenstruelles Syndrom (PMS)
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