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Fettabsaugung (Liposuktion) - Hintergrund

Fettabsaugung

Bauch - ab 2.500 Euro, 1- 2 Tage ambulant oder 2 - 6 Tage stationär.
Oberarm - ab 1.500 Euro bis 2.500 Euro, 1 Tag ambulant oder 2 - 6 Tage stationär.
Po - ab 1.500 Euro, 1 Tag ambulant oder 2 - 6 Tage stationär.
"Reiterhosen" - ab 2.500 Euro, 1 Tag ambulant oder 2 - 6 Tage stationär.
Oberschenkel - ab 2.500 Euro, 1 Tag ambulant oder 2 - 4 Tage stationär.
Wade - ab 1.500 Euro, 1 Tag ambulant oder 2 - 4 Tage stationär.

Fettabsaugung (Liposuktion).

  Fettabsaugung (Liposuktion)Hartnäckige Fettpolster lassen sich selbst mit strengen Diäten, Gymnastik und speziellen Cellulite-Behandlungen nicht bekämpfen. Sie sitzen meistens da, wo sie besonders stören, und beeinträchtigen nicht nur den ästhetischen Gesamteindruck der Körperproportionen, sondern auch das Selbstbewußtsein vieler Menschen. Mit der Fettabsaugung (Liposuktion) kann das Körperbild sehr gut und dauerhaft korrigiert werden. Insbesondere bei örtlichen Fettdepots an den Hüften, am Bauch, an den Fesseln, am Oberkörper und unter dem Kinn lassen sich hervorragende Ergebnisse durch die Fettabsaugung erzielen. Eine Fettabsaugung erfolgt immer aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters. Wenn Sie sich für eine Fettabsaugung entscheiden, sollte Ihre Haut jedoch noch straff und elastisch sein.

Durch einen Minihautschnitt an möglichst unauffälliger Stelle wird eine Kanüle in das Fettdepot eingeführt, und die überschüssigen Fettzellen werden abgesaugt. Die Unterhautfettzellen sind traubenähnlich in dünne bindegewebige Hüllen verpackt. Diese werden mit der Kanüle durchtrennt, und das Fett wird durch den Unterdruck aus seiner Hülle herausgesaugt. Die Fettträubchen können zwischen 0,5 und 2 cm groß sein. Die Kunst des Chirurgen besteht bei der Fettabsaugung darin, mit viel Fingerspitzengefühl durch die Haut zu ertasten, was an Fettgewebe entfernt und was erhalten werden soll. Ziel dabei ist nicht, alle Fettzellen radikal zu entfernen, sondern eine neue, ebenmäßige Kontur zu gestalten.

Erläuterungen der Untersuchung bei Fettabsaugung (Liposuktion).


Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet derChirurg über die Modellierung der betroffenen Partien. Dazu markiert erdie Fettpolster in Form von Höhenlinien auf dem Körper. Der kleineHautschnitt von 0,5 bis 1 cm erfolgt an unauffälliger Stelle, etwa inden Gesäßfalten oder im Nabel. Die Absaugung beginnt unmittelbar mitdem Einführen der Kanüle.Sie dauert je nach Areal und Ausmaß nur 20 Minuten bis zu 2 Stunden.Der Hautschnitt wird nach dem Eingriff genäht. Die abgesaugtenFettzellen werden aufgefangen und während der Operation gemessen. Sokann der Operateur kontrollieren, daß an beiden Seiten einheitliche Mengen entfernt werden. Die Menge variiert sehr stark je nachindividueller Konstitution und anatomischer Region. Noch auf demOperationstisch werden eine Miederhose, Stützstrümpfe oder Bandagenüber die betroffenen Areale gezogen. Dies verhindert, daß sich die entstandenen Hohlräume mit Gewebeflüssigkeit füllen und Knoten oderNarben verursachen.

Vorbereitungen bei Fettabsaugung (Liposuktion).


Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Es ist jedoch erforderlich, daß Sie eine Miederhose oder gegebenenfalls Stützstrümpfe beschaffen. Bringen Sie diese unbedingt zur Operation mit. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen vorder Operation keine Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin, einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten.

Anästhesie und Klinikaufenthalt bei Fettabsaugung (Liposuktion).


Der Eingriff wird bei kleineren Korrekturen in der Regel ambulant durchgeführt. In örtlicher Betäubung und mit einer Infusion von Schmerzmitteln werden Sie die Operation kaum spüren, und Sie können die Klinik unmittelbar nach dem Eingriff verlassen. Bei größeren Eingriffen ist eine Vollnarkose erforderlich. Bei Korrekturen an der Hüft- und Beinregion kann auch eine Spinalanästhesie angewendet werden. Die notwendigen Voruntersuchungen werden dann am Vortag Ihres Termins inder Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 8 Tagen zu rechnen.

Nach der Behandlung bei Fettabsaugung (Liposuktion).

Unmittelbar nach dem Eingriff ist mit leichten Schmerzen und mit Blutergüssen zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von Tagen bis mehreren Wochen wieder zurück. Schwellungen der betroffenen Areale sind, wie bei jeder Operation, auch bei der Liposuktion völlig normal. Diese gehen jedoch innerhalb von 3 Monatenvöllig zurück. Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen erst nach 6 bis 9 Monaten beurteilt werden. Die Hautschnitte hinterlassenkleine Narben, die im Laufe der Zeit verblassen und kaum noch erkennbarsein werden.

Je nach Veranlagung kann es insbesondere bei größeren Eingriffen zueiner kurz zeitigen Arbeitsunfähigkeit kommen. Im Normalfall werden Siesich in Ihrer Befindlichkeit und Beweglichkeit aber kaum beeinträchtigt fühlen. Auf Sport sollten Sie jedoch je nach Art und Ausmaß derLiposuction für die ersten Wochen nach der Operation verzichten. Auch Massagen und sonstige übermäßige Beanspruchungen sind zu vermeiden. Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozeß unterstützen.

Risiken und Komplikationen bei Fettabsaugung (Liposuktion).

Leiden Sie unter Allergien, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie dies in jedem Fall Ihrem Arzt mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.

Nach der Liposuktion kann es für mehrere Wochen zu einer Veränderung der Berührungsempfindlichkeit mit Taubheitsgefühlen kommen. Bei entsprechender Veranlagung oder bei nicht konsequenter Bandagierung können Blutergüsse oder Narbenplatten entstehen. Diese werden als oberflächliche Unebenheiten erkennbar. Bilden sich diese auch nachmehreren Wochen nicht oder nur sehr zögerlich zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein. Werden größere Mengen von Fettgewebe entfernt, kann es zu vermehrtem Verlust vonGewebe-flüssigkeit bzw. Blut kommen, der durch Infusionen oder Blutkonserven wieder ausgeglichen werden muß. In sehr seltenen Fällensind Embolien von Gerinnseln beschrieben worden, die einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen. Diese Möglichkeit ist jedochsehr umstritten, und wir weisen hier nur der Vollständigkeit wegen darauf hin.

Nachbehandlung bei Fettabsaugung (Liposuktion).


Stellen Sie sich darauf ein, für die ersten 6 Wochen nach der Operation Miederhosen, Stützstrümpfe oder Bandagen zutragen, und zwar Tag und Nacht. Nur so vermeiden Sie, daß in den entstandenen Hohlräumen durch Blut, gelöstes Fett oderGewebeflüssigkeit unerwünschte Narben entstehen, die das Ergebnis wesentlich beeinträchtigen können. Die Fäden an den Einstichstellen können 1 Woche nach der Operation auch selbst gezogen werden. In der Regel wird jedoch eine Kontrolluntersuchung zu diesem Zeitpunktsinnvoll sein.

Fazit bei Fettabsaugung (Liposuktion).


Mit der Entfernung störender Fettansammlungen und der Modellierung der entsprechenden Partien durch den Chirurgen wirkt der Körper schlanker, und die Proportionen gewinnen an Harmonie. Dabei ist diese Methode jedoch keine Alternative zur Gewichtsreduktion und auch keine Behandlung der Fettsucht. Nicht der ganze Mensch kann schlanker gemacht werden, sondern einzelne Partien mit lokalisierten starken Fettansammlungen. Auch kann es sein, daß bei zu schlaffer Haut nur noch eine chirurgische Entfernung der überschüssigen Haut mitsamt dem Fettgewebe hilft.

letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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