Leiden Sie unter Allergien, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie dies in jedem Fall Ihrem Arzt mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken, oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung schon einige Wochen vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Außerdem sollten Sie es Ihrem Chirurgen unbedingt mitteilen, wenn Sie eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft planen. In beiden Fällen kann sich die Brustform stark verändern und das Operationsergebnis beeinträchtigen.
Wie bei jeder Operation kann es durch Wundheilungsstörungen zu unschönen Narben, dauerhaften Spannungen, Schmerzen und Blutergüssen sowie zu Infektionen kommen. Sowie Sie etwas Beunruhigendes feststellen, sollten Sie mit Ihrem Chirurgen darüber sprechen. Er berät Sie gerne ausführlich und informiert Sie gegebenenfalls über eine geeignete Nachbehandlung. Durch den postoperativen Heilungsprozess kann es durch Veränderungen der betroffenen Haut- und Geweberegionen zu leichten Unterschieden der Brustform kommen. Derartige Veränderungen können durch einen weiteren kleinen Eingriff korrigiert werden. Besonders bei großen Reduktionsgewichten von mehr als 500 g pro Seite ist ein Sensibilitätsverlust an der Brustwarze nicht ausgeschlossen. In sehr seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, dass Gewebe (auch im Bereich der Brustwarzen) abgestoßen wird. In diesem Fall müßte mit einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Haut ersetzt werden.
PD Dr. med. Klaus Exner
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