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Ohrkorrektur (Otoplastik) - Hintergrund

Ohrkorrektur (Otoplastik)


Eine Ohrkorrektur – auch Otoplastik genannt – dient der Korrektur von abstehenden Ohren, der am häufigsten vorkommenden Fehlbildung der Ohren. So werden bei einer Ohrkorrektur die Ohren angelegt, indem der Ohrknorpel neu geformt und fixiert wird. Eine Ohrkorrektur kann entweder ambulant unter örtlicher Betäubung oder stationär unter Vollnarkose erfolgen und dauert etwa 1 bis 2 Stunden. Die Kosten für eine Ohrkorrektur belaufen sich auf 1.000 Euro oder mehr.

Was geschieht bei einer Ohrkorrektur (Otoplastik)?


Bei abstehenden Ohren liegt in der Regel eine angeborene Verformung der Ohrknorpel, eine asymmetrische Entwicklung einzelner Knorpelteile oder eine zu schwache Ausbildung bzw. ein Fehlen der inneren Ohrfalte (Anthelix) vor. Bei einer Ohrkorrektur wird daher der Ohrknorpel neu geformt und anschließend fixiert. Dies geschieht, indem der plastische Chirurg mit einem weitgehend verdeckten Schnitt innerhalb des Ohrmuschelrandes den Ohrmuschelknorpel freilegt und anschließend mit einem feinen Diamantschleifkopf ausdünnt und in die gewünschte Form bringt.

Gründe für eine Ohrkorrektur (Otoplastik)


Während abstehende Ohren im fernen Osten oft als Zeichen von Klugheit und Wohlstand gelten, werden sie in der westlichen Welt meist eher als eine Fehlbildung betrachtet, über die man sich lustig machen kann. So führen abstehende Ohren beispielsweise vor allem im Kindesalter zu Hänseleien. Die Folge sind psychische Störungen verursacht durch Scham und Minderwertigkeitsgefühle. Eine Ohrkorrektur wird also meist vorgenommen, um derartige psychische Störungen und Hänseleien zu verhindern. Eine Ohrkorrektur kann dabei in jedem Alter vorgenommen werden. Da der Eintritt in die Schule jedoch ein wesentliches Ereignis für Kinder darstellt, sollte eine Ohrkorrektur aus psychischen Gründen vor dem Eintritt in die Schule, spätestens aber zum 10. Lebensjahr erfolgen.

Ergebnis einer Ohrkorrektur (Otoplastik)


Eine Ohrkorrektur führt meist zu einem guten kosmetischen Ergebnis. Allerdings gleicht ein Ohr sowohl vor, als auch nach der operativen Ohrkorrektur selten dem anderen. So ist es beispielsweise möglich, dass ein Ohr größer ist als das andere und weiter absteht oder dass das Knorpelgerüst unterschiedlich aufgebaut ist. Zudem können nach der Operation durch die Bildung von Narben oder die Rückstellung des Knorpels erneute Fehlbildungen der Ohrmuschel auftreten. Diese können dann durch eine zweite Ohrkorrektur nochmals korrigiert werden.

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medführer

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