Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung der Wegener-Granulomatose (Morbus Wegener)
Da Endoxan® meist mehrere Wochen, ja bis zu einem Jahr in Dosen zwischen 50 und 150 mg pro Tag verabreicht werden sollte, muss man mit erheblichen Nebenwirkungen von Seiten des Blutbildes, d.h. Absinken der Anzahl der weißen Blutkörperchen und der gefürchteten Endoxanzystis, d.h. einer schwer behandelbaren blutigen Blasenentzündung, rechnen. lmurek® seinerseits verursacht ebenfalls eine Knochenmarkschädigung mit Absinken der weißen Blutkörperchen. Es versteht sich von selbst, dass der Betroffene allgemeiner Schonung und Fürsorge bedarf. Wichtig sind engmaschige ärztliche Kontrollen und eine gute Aufklärung der Patienten über verschiedene Krankheitsverläufe, um ein Wiederaufflackern rechtzeitig zu bewerten und zu behandeln.
letzte Aktualisierung: 21.05.2012
Artikelinformationen zu Wegener'sche Granulomatose und verwandte entzündliche Gefäßerkrankungen
Autor
Prof. Dr. med. Harald Lehmann