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Wegener'sche Granulomatose und verwandte entzündliche Gefäßerkrankungen - Hintergrund / Einleitung

Wegener'sche Granulomatose (Wegener-Granulomatose, Wegener-Klinger-Granulomatose, Morbus Wegener)


Die Wegener'sche Granulomatose und verwandte Vaskulitiden gehören zu den entzündlichen Gefäßerkrankungen. Diese stellen eine umfangreiche Krankheitsgruppe dar mit dem gemeinsamen feingeweblichen Bild einer Zerstörung und Durchdringung mit Entzündungszellen des Blutes und anschließender Verödung der Blutgefäße. Die Wegener'sche Granulomatose nimmt insofern eine Sonderstellung im Spektrum dieser Erkrankungen ein, als sie neben den Entzündungen im Bereich der Gefäßwand, gefäßnah und gefäßfern, so genannte granulomatöse Veränderungen (Granulome) aufweist und einen charakteristischen klinischen Verlauf und gute Therapiemöglichkeiten bietet. Mit Hilfe eines serologischen Befundes (c- und p-ANCA-Test) ist die Diagnose weiter zu verhärten.

Ursachen der Wegener-Granulomatose (Morbus Wegener)

Die Wegener'sche Granulomatose kann in jedem Lebensalter auftreten und betrifft Männer und Frauen fast gleichhäufig. Ob eine besonders genetisch bedingte Anlagebereitschaft, wie bei anderen immunologischen Erkrankungen, besteht, bleibt offen. Bestimmte Auslöser sind nicht bekannt. Man ist hinsichtlich der Entstehung auf Vermutungen angewiesen. In den allermeisten Fällen ist ein vorausgehender bakterieller Infekt nachweisbar, möglicherweise lösen Teile des Erregers (evtl. Staphylokokken) die spätere immunologische Entzündung im Bereich der Gefäßwände aus.

letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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