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Systemischer Lupus erythematodes (SLE) - Medikamente

Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE)


Bei der Behandlung haben wir zu unterscheiden zwischen der medikamentösen Therapie, wenn es zu einem Schub gekommen ist, und der Prophylaxe (Vorbeugung), die verhindern soll, dass der Patient einen erneuten Krankheitsschub bekommt.

Medikamentöse Therapie des systemischen Lupus erythematodes (SLE)

Die medikamentöse Therapie zielt darauf ab, dem Patienten die Symptome zu erleichtern, z.B. mit einem Mittel gegen Gelenkschmerzen und auf die Krankheit regulierend einzuwirken, so dass das ins Ungleichgewicht geratene immunologische System wieder ins Gleichgewicht kommt.

In sehr leichten Fällen genügt die Behandlung mit einem Antirheumatikum. Oft muss jedoch Cortison eingesetzt werden. Man gibt es während des Schubs in höherer Dosis und reduziert dann. Wenn möglich setzt man das Cortison irgendwann ganz ab. Häufig beläßt man es jedoch bei einer geringeren Dauerdosis, wenn dies das Wohlbefinden des Patienten günstig beeinflußt. Als weitere Medikamente kommen zum Einsatz: Antimalariamittel (z.B. Resochin®), das besonders bei Haut- und Gelenkentzündungen eingesetzt wird, sowie Immunsuppressiva, die das falsch programmierte Immunsystem dämpfen sollen. Die bekanntesten sind Imurek® und Endoxan®: Ob sie eingesetzt werden, hängt von der Entzündungsaktivität des SLE und der Schwere des Organbefalls ab. Gold und Azulfidine®, die bei der chronischen Polyarthritis wirksam sind, dürfen beim SLE nicht eingenommen werden.

letzte Aktualisierung: 15.05.2012

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