Behandlung von Schulterschmerzen
Die Behandlungsmethoden von Schulterschmerz umfassen anfangs in der Regel konservative Therapiemaßnahmen.
Durch eine entsprechende gezielte und Schulter zentrierende
Krankengymnastik, lassen sich Fehlfunktionen bzw. Koordinie-rungsstörungen des Schultergelenkes behandeln und schmerzhafte Weichteilstrukturen entlasten.
Begleitende physikalische Maßnahmen zur Linderung lokaler Entzündungen und Reizungen sind oftmals hilfreich.
Hierzu gehören die
Elektrotherapie, Ultraschallbehandlungen, Kälte- oder Wärmetherapie und andere wie z. B. detonisierende
Massagen. Sehr effektiv ist oftmals auch eine gezielte lokale Spritzentherapie an die betroffenen Strukturen. Dies setzt jedoch voraus, die schmerzhaften Strukturen zuvor zu lokalisieren.
Sind die Schäden der Muskelmanschette oder auch anderer Weichteilstrukturen bereits zu sehr fortgeschritten, so ist oft eine Schmerzfreiheit durch rein konservative Maßnahmen nicht mehr zu erreichen. Dann ist im Einzelfall eine meist arthroskopische operative
Therapie indiziert.
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Hiermit lassen sich abgelöste Sehnenanteile sowie auch Weichteilstrukturen an der Schulter und im Schultergelenk wieder rekonstruieren bzw. refixieren. Die Indikation zu einem operativen Vorgehen ergibt sich jeweils im Einzelfalle, je nach Ausmaß und
Lokalisation des Schadens, abhängig auch vom Alter des Patienten sowie von dessen Beschwerdebild.
Die Entscheidung, ob eine operative Intervention notwendig ist, ist im Einzelfalle mit dem behandelnden Spezialisten abzuklären.
letzte Aktualisierung: 28.05.2012
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