Schulterarthrose (Omarthrose)
Unter
Schulterarthrose wird die
Arthrose im Schulterhauptgelenk verstanden. Im Vergleich zu den Arthrosen der großen Beingelenke kommt sie relativ selten vor.
Sekundäre Schultergelenkarthrosen können Folge von Veränderungen in der Rotatorenmanschette, Schulterverrenkungen, Knochenbrüchen mit Gelenkbeteiligung, Humeruskopfnekrosen und der rheumatoiden Arthritis sein.
Definition und Ursachen der Schulterarthrose (Omarthrose)
Die
Arthrose im Schulterhauptgelenk, also dem Gelenk zwischen Oberarmkopf (Humeruskopf) und Gelenkpfanne des Schulterblatts (Glenoid), wird als Schulterarthrose oder Omarthrose bezeichnet. Als therapiebedürftiges Krankheitsbild tritt sie im Vergleich zu den Arthrosen der großen Beingelenke relativ selten auf.
Die
Arthrose im Schultereckgelenk zählt im engeren Sinne nicht dazu, ebenso wenig die Erkrankungen der Muskelmanschette (Rotatorenmanschette) oder die Verengung des Raumes unter dem Schulterdach (subacromiales Engesyndrom). Häufig treten diese unterschiedlichen Phänomene aber gleichzeitig auf und werden auch bei der eigentlichen Schulterarthrose als Begleitphänomen gefunden.
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Als „nichtgewichttragendes“ Gelenk scheinen mechanische Faktoren bei der Entstehung der Schulterarthrose eine untergeordnete Rolle zu spielen, zumal Menschen mit hoher beruflicher Anforderung an das Gelenk keine erhöhte Arthroserate aufweisen. Sekundäre Arthrosen, die im Gegensatz zur primären
Arthrose eine Ursache erkennen lassen, lassen sich z.B. auf eine Veränderung in der für die Funktion der Schulter wichtige Rotatorenmanschette zurückführen.
Auch nach Schulterverrenkungen (Luxationen), Knochenbrüchen mit Gelenkbeteiligung, Humeruskopfnekrosen und der rheumatoiden Arthritis treten sekundäre Schultergelenkarthrosen auf.
letzte Aktualisierung: 28.05.2012
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