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Plattenbruch nach Frakturen - Hintergrund / Einleitung

Plattenbruch nach Frakturen


Wenn es nach einer Operation zu einer Falschgelenkbildung (Pseudarthrose) kommt, findet üblicherweise auch ein Plattenbruch der eingebauten Platte statt. Dieser äußert sich nach einer Zeit mit geringen Schmerzen durch plötzlich auftretende starke Schmerzen oder gar eine Fehlstellung im Bereich des Bruches.



Definition und Ursachen eines Plattenbruches bei Frakturen


Nach einer operativen Versorgung kommt es in wenigen Fällen zur Falschgelenksbildung (Pseudarthrose), üblicherweise auch mit einem Plattenbruch der eingebauten Platte. Zu einem Plattenbruch kommt es, wenn der Bruch nicht verheilt, d.h. die Funktion der Platte nicht nach einer gewissen Zeit vom Knochen übernommen wird. Jede Platte unterliegt, so lange der Knochen noch nicht verheilt ist, einer permanenten Biegebeanspruchung in beide Richtungen. Ähnlich wie wenn man ein Stück Blumendraht immer hin und her biegt, so kommt es auch bei einer Platte auf Dauer dann zu einem Bruch.

Die andere Möglichkeit, dass eine fehlerhafte Platte eingebaut wurde, ist unter normalen Bedingungen weitgehend ausgeschlossen. Der typische Fall ist, dass der Bruch nicht rechtzeitig ausgeheilt ist.
letzte Aktualisierung: 16.05.2012

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Prof. Dr. Peter Schandelmaier

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