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Osteosarkom - Symptome / Diagnose

Was sind Symptome des Osteosarkoms?

Das Osteosarkom verursacht häufig keine oder wenig Beschwerden. Auch die tumoröse Anschwellung ist oft schmerzlos. Wenn Schmerzen in einem Knochen unabhängig von einer Belastung auftreten, sind sie ein Hinweis auf Knochenkrebs. Bei etwa der Hälfte aller Patienten treten Schmerzen im Knie auf, die meist aber als Verletzung interpretiert werden. Bei Schmerzen ist es wichtig, möglichst bald einen Arzt aufzusuchen. Bei einigen Patienten können in einer späteren Phase auch Atemprobleme bestehen.

Um festzustellen, ob diese Beschwerden wirklich durch Krebs hervorgerufen werden, sind umfangreiche Untersuchungen notwendig. Viele Patienten sind unsicher und nervös, bis sie das Ergebnis dieser Untersuchungen erfahren. Oft helfen Gespräche mit Angehörigen oder Freunden in dieser schwierigen Zeit. Für manche Patienten kann es auch sinnvoll sein, professionelle psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die genaue Diagnose dient der Feststellungder Lage, der Ausbreitung und des Stadiums des Tumors und ist entscheidend für die Wahl der richtigen Behandlung. Untersuchungen sollten von einem darauf spezialisierten Arzt durchgeführt werden.

Wie läuft die Diagnosestellung des Osteosarkoms ab?

Folgende Untersuchungen können Aufschluss über das Stadium der Erkrankung geben: Bei einer ersten Untersuchung erkundigt sich der Arzt nach der Art der Beschwerden und ihrem Verlauf. Er tastet den Knochen ab und lässt den Patienten Übungen durchführen, um Bewegungseinschränkungen zu erkennen. Eine Röntgenuntersuchung dient dazu, einen Tumor zu entdecken. Kleine Tumoren können durch diese Untersuchung oft nicht festgestellt werden. Um einen Vergleich zu haben, wird auch ein Röntgenbild von dem gleichen Knochen auf der andern Körperseite angefertigt. Die genaueste Untersuchung ist eine Magnetresonanz-Tomografie (MRT). Durch sie lässt sich die Lage des Tumors und seine Ausbreitung in den Knochen und in die Weichteile bestimmen. Früher wurde oft eine Computertomografie an ihrer Stelle gemacht. Sie ist jedoch nicht so genau und deshalb nicht mehr Stand der Technik.

Neben diesen bildgebenden Verfahren wird eine Gewebeentnahme (Biopsie) vorgenommen. Die entnommenen Proben werden im Labor durch einen Pathologen untersucht. Er stellt fest, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist. Eine Röntgenuntersuchung und eine Computertomografie (CT) des Brustkorb dienen dem Ausschluss von Lungenmetastasen. Die Leber kann mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung oder einer Computertomografie (CT) des Bauchs auf Metastasen untersucht werden. Durch eine Szintigrafie kann festgestellt werden, ob der Tumor Metastasen in anderen Knochen gebildet hat.

Eine Angiografie ist heute nur noch selten zur Feststellung der Tumorausbreitung notwendig. In der Regel wird auf diese Untersuchung verzichtet.

Ist eine Chemotherapie geplant, wird eine dynamische Magnetresonanz-Tomografie mit Kontrastmittel oder eine Szintigrafie mit Kontrastmittel gemacht. Durch diese Untersuchungen können möglicherweise Größenabgrenzungen zwischen noch nicht kalzifiziertem Narbengewebe und vitalem Tumorgewebe vor und nach einer Chemotherapie verglichen werden.

 

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letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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