Wie sehen Nachbehandlung und Rehabilitation nach einer Osteosarkom-Therapie aus?
Innerhalb der ersten drei bis fünf Jahre nach der Diagnose werden Nachsorgeuntersuchungen in Abständen von drei bis sechs Monaten durchgeführt. Ob es für den Patienten vorteilhaft ist, nach der Behandlung eine Rehabilitationsklinik aufzusuchen, hängt von seiner Situation ab. Auch ambulante Rehabilitationsmaßnahmen sind möglich. Ziel von Rehabilitationsmaßnahmen nach der Behandlung ist es, dem Patienten wieder die Teilnahme am Berufs-, Familien- und Sozialleben zu ermöglichen.
Je nach Patient und Schwere der Erkrankung bzw. der Krankheitsfolgen liegt der Schwerpunkt auf einer Wiedereingliederung in das Berufsleben oder auf einer Förderung sozialer Kontakte.
Durch Rehabilitationsmaßnahmen kann der Patient lernen, sein Leben an die neue Situation anzupassen, mögliche Beschwerden zu lindern und mit Problemen richtig umzugehen.
Eine gute Rehabilitation kann erfolgreich Schmerzen bekämpfen, die Lebensmöglichkeiten durch spezielles Training verbessern und neue Lebenserfahrungen ermöglichen. Auf den Patienten abgestimmte Übungen lassen diesen wieder an Körperkraft gewinnen, tragen aber auch dazu bei, das Selbstbewusstsein zu steigern. Dadurch kann Mobilität und Selbstständigkeit erreicht werden, wodurch weniger Pflege nötig wird. Bevorzugt wird die aktive Bewegungstherapie, aber auch passive Behandlungen sind möglich.
Prof. Dr. med. H. R. Merk
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zum Anfrageformular Knochenkrebs nicht näher bezeichnet
Operative Behandlung von Knochentumoren