Die Behandlung des Osteosarkoms
Eine
Chemotherapie vor einer Operation als so genannte
neoadjuvante Chemotherapie ist die Standardvorgangsweise. Die
Chemotherapie folgt standardisierten, bewährten Schemata. Dadurch können vorerst nicht operable Tumore soweit gebracht werden, dass sie dann doch operiert werden können. Bei Tumoren, die grundsätzlich operabel sind, kann der Tumor vor dem Eingriff verkleinert werde. Außerdem können möglicherweise bereits vorhandene Tumorabsiedelungen im übrigen Körper behandelt werden. Das erlaubt möglicherweise eine weniger radikale Vorgangsweise, d.h. eine extremitätenerhaltende Operation. Das Osteosarkom ist kaum strahlensensibel, dennoch werden bei ungünstiger Tumorlokalisation ( z.B. Wirbelsäule) auch Bestrahlungen durchgeführt.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
Artikelinformationen zu Osteosarkom
Autor
Prof. Dr. med. H. R. Merk