
Eine entzündliche Erkrankung des Glenohumeralgelenks (Omarthritis) ist vergleichsweise selten. Ätiologisch kann es eine reaktive Arthritis, eine chronische Polyarthritis, gewöhnlich bei gleichzeitigem Befall auch anderer Gelenke, eine Gelenkinfektion (eitrige Arthritis, Empyem) oder (sehr selten) eine spezifische Infektion sein (meist Tuberkulose).
Chronische Polyarthritis
Schmerzhafte Bewegungseinschränkung mit nächtlichem Ruheschmerz, Morgensteifigkeit des Schultergürtels, beschleunigte BKS. Rheumaserologie (meist) positiv. Befall anderer Gelenke ist diagnostisch wegweisend! Ultraschall zum Synovitisnachweis! Mit Fortschreiten der Krankheit wird die Rotatorenmanschette zerstört, so daß empfindliche Funktionsstörungen des sen und einem feinen scharfen Löffel angefrischt, bis eine gesunde Durchblutung entsteht. Aus diesem vitalen Knochenbett kann wieder neues Stützgewebe entstehen, welches die Stoßdämpferfunktion der Bandscheibe mit Erhalt der Stabilität zwischen den Wirbeln wieder aufnimmt.
Die Operation dauert etwa 1 1/2 Stunden. Zwei Stunden nach dem Eingriff kann der Patient mit einem Spezialkorsett gehen. Der Rückenschmerz ist normalerweise komplett verschwunden. Auch auf Dauer entsteht erhebliche Schmerzlinderung. Zwei Tage nach dem Eingriff kann der Patient entlassen werden. Das komfortable und leichte Kunstoffkorsett wird sechs Wochen getragen. Anschließend beginnt die Physiotherapie und Krankengymnastik. Dieses Verfahren ist insbesondere für ältere Patienten mit ausgeprägtem Verschleiß der Bandscheiben geeignet.
2. Die Bandscheibenprothese:
Wann ist eine Bandscheibenprotheseoperation angebracht? Eine Bandscheibenprothese ist geeignet für nicht über 65-jährige Patienten mit ausgeprägtem Bandscheibenverschleiß. Ebenso für Patienten mit andauernden oder erneuten Rückenschmerzen nach einer offenen Bandscheibenoperation. Bei einer zuvor durchgeführten Diskographie (siehe Sektion Diagnose) wird überprüft, ob die Bandscheibe ursächlicher Auslöser der Rückenschmerzen ist.
Handelt es sich um ein experimentelles Verfahren?
Die Bandscheibenprotheseoperation war ein experimenteller Eingriff, aber die Link Charité Diskusprothese wird jetzt seit über 15 Jahren angewendet. Leider meistern nur wenige Wirbelsäulenchirurgen diese Spezialtechnik; sie erfahren ernste Komplikationen nur sehr selten. Tatsache ist, daß die Komplikationsrate in Händen erfahrenener Chirurgen kleiner ist als bei einer normalen Versteifungsoperation. Bei den Nachuntersuchungen der letzten zehn Jahre sind keine Zeichen einer Abnützung des Polyäthylen-Kunststoffkerns der Bandscheibenprothese aufgetreten. Das Risiko einer Lockerung der Prothese ist extrem gering.
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