Behandlung der instabilen Beckenverletzung
Die primäre Versorgung instabiler Beckenverletzungen erfolgt überwiegend mit Fixateur externe oder Beckenzwinge, um durch die Becken-Stabilisierung die zügige Stabilisierung der Gesamtsituation des Patienten zu gestatten.
Schnelles strukturiertes Handeln, gutes Schockraum-Management und hohe Fachkompetenz sind notwendig für eine erfolgreiche Behandlung. Deshalb ist die Behandlung an Zentren mit entsprechender Infrastruktur gebunden.
Neben der Wiederherstellung eines stabilen Beckenringes nimmt die Rekonstruktion des gebrochenen Hüftgelenkes einen besonderen Stellenwert ein. Beides erfolgt unter Nutzung modernster Techniken, teilweise minimalinvasiv und unter Nutzung von Navigationsverfahren sowie der intraoperativen 3D-Kontrolle. Mit der Reduktion des operativen Zugangstraumas soll in dem schon unfallbedingt geschädigten Weichteil-Gewebe der Beckenverletzung eine schnelle Erholung vom operativen Eingriff und eine frühe
Rehabilitation für den Patienten erreicht werden.
letzte Aktualisierung: 21.05.2012
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